StartseiteKalenderGalerieFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin

Teilen | 
 

 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4  Weiter
AutorNachricht


 Gast

Gast
avatar

BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   Sa Okt 20, 2012 7:39 am

Mias Schwanz zuckte ruckartig hin und her. Ihre grünlichen Augen musterten das Trio jenseits der Gleisen. Dämliche Hunde., dachte sie geringschätzig, während sie leicht gelangweilt das Geschehen beobachtete. Bis vorhin hatte sie noch an den Gleisen "ermittelt", ohne bemerkt geworden zu sein, wie es sich versteht. Noch nicht einmal diesen Hunden war sie aufgefallen.
Danach hatte sie noch etwas den Zweibeinern gelauscht und festgestellt, dass die auch nicht schlauer waren als sie selber. Jetzt aber zogen die Hunde ihre Aufmerksamkeit auf sich.
Der Schäferhund schien am Aktivsten zu sein. Er stürtzte sich sofort auf den Tierfänger und griff tatkräftig zu. Die schwarze hingegen schien etwas verwirrt zu sein. Ihre Reaktion lies auf sich warten. Und als sie dann endlich folgte, war es fast schon zu spät.
Mia setzte sich auf und schüttelte bedächtigt ihren Kopf. Wenn das so weiter ging, würde sie wohl eingreifen müssen.
Die Katze erhob sich nun ganz und trat ein paar Schritte näher, dann duckte sie sich im hohen Gras. Niemand schenkte ihr Beachtung. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht, während sie Aufmerksam die Geschehnisse beobachtetete. Die schwarze Hündin hatte kein Prinzip, ja, sie schien sogar kopflos zu sein. Oder jedenfalls benahm sie sich so. Durch Zufall schien sie sich endlich los zu bekommen und... machte prompt den nächsten Fehler.
Theatralisch suefzte Mia und verdrehte die Augen. Warum sind diese Flöhsäcke aber auch nur so hirnlos?!
Nun schien es doch an er Zeit zu sein, einzugreifen. Lautlos pirschte Mia näher. Mit jedem Schritt wurde sie schneller. Es waren Hunde, denen sie da unter die Arme griff. Aber Mia war das egal. Es bedeutete Abwechslung, und abwechslung war immer gut.
Im nächsten Moment schnellte die Katze schon durch die Luft und landete sicher auf den Rücken ihres Opfers. Der Mann zuckte zusammen, als er die Krallen durch sein Hemd spürte und griff nach hinten. Mia lächelte spöttisch, als sie nach der Hand schlug. Ihre Krallen hinterließen eine feine Kratzspur. Der Mann schrie auf, und diesmal war es am ihm, einen Fehler zu machen. Er ließ die Hündin los...
[beobachtet das "Trio" | denkt nach | greift Nightmares Peiniger an, welcher Nightare daraufhin los lässt ]

verzeiht mir den Schrott, der Rest wird bestimmt besser!
Nach oben Nach unten


 Jenna

Broken Soul
avatar

BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   Sa Okt 20, 2012 9:21 am

Jenna die sehr unsanft gelandet war richtete sich langsam auf.
Erst jetzt nahm sie war das sie gerade gegen den Hund geknallt war der sie so unbeschreiblich hasste.
Noch leicht neben sich richtete sich die Schäfer Mix Hündina uf und betrachtete kurz das Geschehen.
Sie wurde sauer richtig sauer. Ihre Augen schienen Feuer zu spucken.
Ein lautes Grollen erschien aus ihrer Kehle als der dünne Tierfänger auf sie zukam.
Er schien sich wohl ganz toll vorzukommen. Jenna sprang ihm entgegen sein Schrei
durchstreifte die Luft und einige wenige Sekunden danach lief schon Blut von ihm herunter.
Soweit bin ich schon gesunken dachte die Hündin sich und ihre Augen bekamen wieder diese Leere.
Als eine Katze dazu kam entfuhr aus ihrer Kehle ein lautes knurren.
Jetzt müssen sich die Hunde wohl schon von Katzen retten lassen? dachte sie sich grimmig.
Wut stieg in ihr auf doch ihr Blick blieb steinhart.
Einer der Polizisten tauchte oberhalb der Schinen auf und rief zu seinen Kollegen "die Tiere drehen alle durch".
Daraufhin rannte er wieder weg. Schien noch ein Praktikant oder so zu sein.
Als Jenna wahrnahm wie die Katze Nightmare half schaute sie zu.
Sie betrachtete jede Bewegung der Tiere. Als der Mann letzendlich Nightmare los ließ
stieß die Schäferhündin gegen ihn und brachte den stämmigen Mann ins schleudern.
So das wars jetzt reichts! Schon hatte die Hündin etwas erreicht was
sie nicht erreichen wollte. Sie hatte den anderen geholfen.
Jenna senkte den Kopf und ihr Blick blieb weiterhin hart und leer.
Zu viele Gedanken schwürten in ihrem Kopf herum und schallten dagegen.
Jenna wusste was bald kommen würde. Die Polizei würde kommen und versuchen die Hunde zu töten
weil sie diese für zu gefährlich hielten.
Jenna würde jedoch nicht wegrennen. Lieber tot als gefangen sagte sie und ihr Blick wurde härter.
Aus ürgendeinem Grund drehte sie ihren Kopf um und betrachtete Teek und die schwarze Hündin.

(sry das ist jetzt fataler schrott wusste aber nicht genau was ich schreiben sollte ._.)

____________________

____________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen


 Teek

Gefangener Rächer
avatar

BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   So Okt 21, 2012 5:02 am

Verwirrt bemerkte Teek, der immer weiter Richtung Hundefänger-Wagen zurückgewichen war, um sich außer Reichweite der beiden Hundefänger zu bringen, dass offenbar niemand vor hatte, irgendetwas gegen ihn zu unternehmen. Einer der Hundefänger, ein stämmiger Mann, ließ seinen Kameraden los, dem er gerade aufgeholfen hatte, und rannte dann mit seinem lächerlichen Kescher auf Nightmare zu, während der Andere auf die Schäferhündin zukam und der Tierfänger, den Teek eben erst zu Fall gebracht hatte, hastig davonhinkte – offenbar hatte er sich den Fuß verstaucht. Ungeschickte Menschen... Der Schäferhundmischling setzte zum Sprung an, verharrte aber verwirrt. Wem sollte er jetzt helfen? Nightmare oder seiner „Freundin“? Oder sollte er sie einfach machen lassen und sich lieber einen Plan ausdenken, wie sie alle von hier wegkamen? Und wo, um Himmels willen, war Nahia? Er konnte sie nirgends sehen oder riechen und konnte nur hoffen, dass sie rechtzeitig verschwunden war und die Tierfänger sie nicht erwischt hatten.

Es ging sehr schnell. Fast zu schnell für Teek. Aus dem Augenwinkel meinte er, etwas Graubraunes zu sehen, das sich schnell bewegte, aber als er sich alarmiert umwandte, war da Nichts. Vermutlich nur eine flüchtende Ratte. Als Teek sich dann wieder dem Kampf zuwandte – denn so musste man es wohl nennen – hörte er Nightmares Aufheulen und dann das metallische Zuschnappen ihrer Kiefer, aber sie schien daneben gebissen zu haben, denn trotz des immer stärker fallenden Regens und der umherstürmenden Menschen konnte Teek ihren schlanken schwarzen Körper sehen, der sich in den Fängen des Keschers wand und aufbäumte. Na, so was! Sind diese Dinger also tatsächlich für etwas gut! Diesmal sprang Teek wirklich los. Mit fliegenden Pfoten eilte er auf Nightmare zu, aber da ertönte ein Schrei – ein menschlicher Schrei, der Teek in den Ohren weh tat – und von Links kam irgendetwas Dunkles, Großes auf ihn zu. Ehe Teek reagieren konnte, fiel einer der Tierfänger rückwärts gegen seine Flanke, und zum zweiten Mal heute schlug der Schäferhund unfreiwillig einen Purzelbaum. Er spürte etwas Warmes, Feuchtes, das sein Fell befleckte, und der vertraute salzig-süße Geruch von Blut trieb ihm Tränen in die Augen. Blute ich etwa?

Nein, er blutete nicht. Es war der Tierfänger, der sich jetzt neben Teek am Boden wand, die Augen geschlossen hatte und vor sich hin jammerte. Einer seiner Arme war rot befleckt und lag seltsam vom Körper abgewinkelt da. Verwirrt riss Teek den Kopf hoch und erkannte Jenna, die sich gerade abwandte, um dem nächsten Tierfänger die Stirn zu bieten. Anscheinend hatte sie sich fest entschlossen, Teek heute in Grund und Boden zu stampfen. Sie hat ihn gebissen! Unwillkürlich weiteten sich Teeks Augen. Er wusste nicht, ob er das gut fand. Einen Menschen beißen....im Polizeihunde-Training hatte er oft auf das Polster gebissen, dass sich die vermeintlichen „Verbrecher“ an den Arm gebunden hatten – das Ganze hatte sich „Beißübung“ genannt. Und während der Einsätze mit seinem ersten Besitzer war Teek auf Befehl hochgesprungen, hatte seine Zähne in die Haut der Zielpersonen gegraben und nicht mehr losgelassen. Und einmal, als ein Metzger Kyle bedroht hatte, hatte Teek ihm in die Hand gebissen. Aber einen Menschen aus freien Stücken beißen, wenn es sich auch anders erledigen ließ....nicht, dass Teek Mitleid gehabt hätte. Aber ein Hund, der einmal einen Menschen gebissen hat, wird prompt als „tollwütig“ abgestempelt und von nun an sucht man nur noch diesen Hund. In vielen Städten und Dörfern hatten Teek und Kyle fliehen müssen, weil die Menschen.....Halt mal, warum denke ich plötzlich so viel an Kyle? Ich sollte ihn vergessen!

Aber für Selbstgespräche oder Vorwürfe an die Schäferhündin war jetzt definitiv nicht der richtige Zeitpunkt. Teek schüttelte sich, obwohl das Menschenblut an seiner Flanke bereits vom Regen weggewaschen worden war, und hastete dann weiter – zu Nightmare. Die schwarze Hündin kämpfte. Und wie sie kämpfte! Mit der Wildheit eines Raubtiers schlug sie aus, trat um sich, sträubte sich und bockte wie ein Pferd, das nicht zugeritten werden will. Der Tierfänger hatte ihr einen Kescher über den Kopf gestülpt – aber nicht mehr lange. Als die schwarze Hündin sich mit einem besonders heftigen Ruck aufbäumte, stolperte der Mann rückwärts und der Kescher hing auf einmal lose in der Luft. Teek bremste schlitternd und fragte sich kurz, ob Nightmare vielleicht doch keine Hilfe brauchte – aus Erfahrung wusste er, wie kränkend es sein konnte, wenn einem geholfen wurde, obwohl man selbst zurechtkam – aber da passierte es auch schon. Nightmare wirbelte zu dem Tierfänger herum, der hingefallen war, und in ihren Augen lag ein Blick, bei dem sofort Teeks sämtliche Alarmglocken schrillten. Nein! Nein! Wut ist ein schlechter Berater! Du kannst nicht gegen ihn kämpfen!, wollte er ihr zurufen, aber er hatte nicht die Zeit dazu. Plötzlich ertönten schnelle Schritte von Rechts und etwas Schweres, Pelziges prallte mit voller Wucht gegen Teeks Seite und zog ihm die Beine unter dem Körper weg. Mit einer Art Überschlag in der Luft schaffte Teek es, das „Was-auch-immer-ihm-in-die-Flanke-geknallt-war“ abzuschütteln und auf allen vier Pfoten zu landen. Hastig wich er zurück.

Ein Tierfänger! Hätte er sich ja denken können. Aber für eine Angriffsstrategie oder eine Finte war jetzt keine Zeit – nicht jetzt – schließlich brauchte Nightmare Hilfe! Teek zögerte keine Sekunde. Während der Mann sich noch aufrappelte, schoss der Schäferhund auf ihn zu und kläffte so laut und aggressiv, wie er konnte, um den Gegner abzuschrecken. Der Tierfänger stieß einen erstickten Schrei aus und stolperte so hastig zurück, dass er das Gleichgewicht verlor, über sein eigenes Netz stolperte und mit einem dumpfen Geräusch auf dem Hintern landete. Er schlug die Hände schützend vors Gesicht und kauerte sich zusammen, aber Teek hatte keine Zeit, um diesen dummen Anfänger eines Besseren zu belehren. Er wurde noch schneller, dann stieß er sich vom Boden ab und segelte in einem eleganten Satz einfach über den am Boden zusammengekauerten Tierfänger hinweg. Als er landete, spritzte Schlamm auf, und er rutschte ein Stück über den nassen Boden. Ohne sich die Zeit zu nehmen, den ganzen Trubel zu erfassen, rannte Teek weiter. Los, los, schneller!, rief er in Gedanken seinen Pfoten zu.

Aber während Teeks kurzer Auseinandersetzung mit dem Tierfänger hatte sich die Lage geändert. Das Erste, was Teek wahrnahm, war Nightmare, die, hoffnungslos in ein Netz verheddert, flach am Boden lag. Aber der Tierfänger, dem das Netz gehörte, war nicht über ihr, sondern wankte etwas weiter weg schreiend hin und her und wedelte mit den Armen, als wollte er Insekten verscheuchen. Teek musste schon wieder eine abrupte Bremsung einlegen. Was sollte das denn werden? War der Mann verrückt geworden? Oder war das ein seltsamer Tanz? Nein. Keines von beiden.
Es war eine Katze.
Eine Katze! Teek starrte ungläubig auf das gestreifte graubraune Tier, das sich auf dem Rücken des Tierfängers festgekrallt hatte und geschickt, ja fast lässig die Krallen über seine um sich schlagenden Arme zog. Kurz stand der Schäferhund da wie eingefroren, aber dann begann sein Gehirn wieder zu arbeiten. Eine Katze also, okay. Komische Sachen passieren ja bekanntlich überall auf der Welt. Jetzt muss ich Nightmare helfen....der Tierfänger wird voraussichtlich eine Weile mit der Katze beschäftigt sein, also kann ich es jetzt tun. “Kannst du ihn noch eine Weile ablenken?“, bellte Teek der Katze zu. Er glaubte nicht wirklich, dass sie das tun wollte oder würde, jedenfalls nicht ihm zuliebe, aber darauf kam es jetzt nicht an. Es gab keine Zeit für überzeugende Argumente.
Er schlich los, diesmal rannte er nicht, sondern setzte seine Pfoten behutsam und lautlos. In einem großen Bogen umrundete er den Tierfänger, bis er Nightmare erreichte, und überwand den letzten Meter in einem Satz. Geschafft. Sofort wühlte Teek seine Nase in das Netz, dass der Tierfänger, wie es aussah, mehr schlecht als Recht über die schwarze Hündin geworfen hatte. Sein Maul erspürte den Ansatz – dort, wo das Netz mit einem ungeschickt in den Boden gerammten Holzpflock befestigt war – und er zog mit aller Kraft. Es gab ein „Plopp“, als der Pflock aus der Erde glitt und das Netz über Nightmare lockerte. Sofort begann Teek, an den Maschen zu rucken und zu zerren, er warf den Kopf hin und her und knurrte, als würde er seine Beute am Nacken schütteln. Bald darauf lösten sich Nightmares Pfoten aus dem Netz, und es glitt über sie hinweg und gab ihren Körper frei. Erleichtert ließ Teek die Maschen los.

Die Schäferhündin – wenn Teek sich nicht täuschte, hatte Nightmare sie „Jenna“ genannt, auch wenn er nicht wusste, woher Nightmare den Namen der Hündin kannte – rief jetzt etwas. Es hörte sich an wie “Das reicht!“ oder so, und Teek gab ihr im Stillen recht. Er stupste Nightmare an, damit sie aufstand. “Komm schon! Wir müssen hier schnellstens weg, die halten uns eh schon für tollwütig, Nahia ist auch nicht mehr da. Los jetzt!“ Sein Kopf flog herum zu der Schäferhündin, und erneut trafen seine kalten Augen auf ihren unerbittlichen Blick. Sie hatte ihn beobachtet. Wozu das denn? Wollte sie ihn wegen seines Kampfstils kritisieren? Die Worte, die Teek jetzt aussprechen musste, hasste er, aber der Aufrichtigkeit halber musste er sie aussprechen. “Willst du mit zu unserem....Versteck?“

[ verwirrt, weil die Tierfänger ihn ignorieren | will Nightmare helfen | wird von dem Tierfänger, den Jenna beißt, umgeworfen | springt wieder auf und rennt weiter | wird von Tierfänger aufgehalten und erschreckt diesen, sodass er weiter kann | sieht Mia | verblüfft | ruft ihr etwas zu | befreit Nightmare aus dem Netz ]
(Also, ich finde, eure Posts sind kein Schrott *-* eher meiner^^)

____________________

____________________
ALONE WITH MY HATE

FIGHTING FOR EVERY IMPORTANT THING OF MY LIFE
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen


 Jenna

Broken Soul
avatar

BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   So Okt 21, 2012 5:56 am

Jennas kalter Blick viel zur Seite. Jetzt sah sie dem Schäferhund Rüden direkt ins Gesicht.
Ihre eine Pfote war immer noch auf dem Tierfänger den sie gebissen hatte gelegt.
Langsam nahm sie die Pfote herunter beinahe misstrauisch als würde etwas schlimmes passieren,
wenn sie die Pfote herunter nimmt. Als der Rüde sie fragte ob sie mit zu ihrem "Versteck"
kommen wollte weiteten sich kurz ihre Augen. Es wunderte sie das ausgerechnet
dieser Rüde sie das fragte wo er Jenna doch so zu hassen schien.
Was? schoss es ihr in diesem Moment durch den Kopf.
Die Hündin senkte ihren Blick und schaute eine Weile auf den Boden dabei
war auch der verwundete Tierfänger in ihrem Blick Winkel.
Erst jetzt viel ihr auf das ihr Biss gerade so an der Kehle vorbei gegangen war.
Blut lief an dem Mann herunter doch Jenna schaute ihn Gnadenlos an.
Warum sollte? Warum nicht? schoss es durch ihren kopf. Zwei Seiten
kämpften in ihren Kopf. Es wunderte sie nun wirklich das man
gerade ihr diese Frage gestellt hatte.
Und warum sollte ich? sagte sie letzendlich schroff.
Ihr Blick war hart. Plötzlich richtete sie ihren Blick auf als sie einen Ruf vernahm.
Ihr Blick wanderte in die Richtung. Ein junger Polizist kam vom Hügel herunter geschlittert.
In der einen Hand hielt er etwas. Etwas wobei nur beim Anblick Jenna schon wieder
volkommen star wurde. Diese..... Waffe nuschelte sie vor sich hin.
Uhr Körper spannte sich etwas an doch ihr Blick wurde hart Ok wir müssen hier schnell weg
sagte sie plötzlich. Ein leises Knurren erklang aus ihrer Kehle.
Die anderen Hunde konnten fliehen vielleicht würde sie sogar mitkommen,
jedoch würde der Mann sie einholen...... dann würde Jenna sich ihm stellen.
Diese Waffe...... sie war daran Schuls das Jenna ihre Famile verlor.
Schon wieder spürte die Hündin dieses Zehren an ihrer Seele.
Diese starken Schuldgefühle. Jenna senkte wieder etwas den Kopf.
Der Mann kam näher.

(denkt nach/ antwortet/ erblickt Gefahr)

____________________

____________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen


 Nightmare

A Shadow in the Night
avatar

BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   Di Okt 23, 2012 6:32 am

Um Nightmare herum schien sich alles zu drehen. Ihre Lunge brannte und ihr Brustkorb schien platzen zu wollen. Der Tierfänger drückte ihre Schnauze noch tiefer in den Schlamm, eher ungewollt.
Die schwarze Hündin spürte, wie ihre Kraft schwand. Immer mehr, immer stärker. Auch ihre Bewegungen wurden langsamer, schwächer. Der Schlamm verteilte sich in ihren gesamten Mund und verhinderte, dass sie Luft holen konnte. Und das Netz steuerte auch nichts dazu bei, dass sie sich irgendwie besser fühlten. Scharf schnitten die einzelnen Stücke in ihre Haut ein und begrenzten ihren ohnehin schon karge Bewegungsfreiheit.
Das Mia sich auf den Tierschützer stürtzte, bekam sie eigentlich gar nicht mit. Nur, dass der Druck in ihren Nacken nachlies. Auch als Teek das Netz löste, war sie noch wie benommen und bekam es kaum mit. Erst, als es wie eine schwere Last von ihr abfiel und ihr Körper endlich wieder frischen Sauerstoff bekommen hatte, begann sie, ihre Umgebung wieder richtig wahr zu nehmen. Ihr Blick fiel auf Teek. Der Schäferhundmischling stupste sie an. Nur wie durch eine dicke Nebelwand gelangten die Worte an ihr Ohr. Schwerfällig nickte sie und murmelte ein leises, aber vom Herzen kommendes "Danke"
Vorsichtig erhob sie sich. Ein kalter Wind umwirbelte ihre Pfoten und zerrte an ihrem Fell. Wo war Jenna? Und Nahia?
Ihr Herz hämmerte, als sie sich umsah, immer noch benommen und kaum fähig, einen gescheiten Gedanken zu fassen. Nahia bieb ihrem Sichtfeld verschwunden. Stattdessen erblickte sie ienn Tierfänger, der eine Art Indianertanz aufzuführen schien. "Was macht der denn da?", entfuhr es ihr unwillkürlich, riss sich aber sofort von ihm los und erblickte auch schon Jenna. Die Hündin war wieder wie erstarrt. "Jenna!" Nightmare schrie auf. "Jenna, komm, schnell!"
Obwohl sie die Hündin nur vom Hörensehen kannte, wollte sie sie nicht einfach hier lassen.
Die nahende Gefahr schien unausweichlich...

[dankt Teek | sucht Jenna]
(ich weiß, meine Posts werden immer kürzer...)

____________________

____________________
Ich habe so eine Sehnsucht zu sterben, denn es wäre kein Verderben. Kaum einer würd mich vermissen, ich fühle mich so innerlich zerrissen. Hass und Liebe sich umarmen, es hat keinerlei Erbarmen.
Ich hasse meine Suizidgedanken,
die ich habe Erlebten zu verdanken.
Ich will nicht mehr sein am Leben,
denn es ist nicht zum Erstreben.
Ich wünschte ich könnte ganz tief schneiden,
dann würd ich nicht mehr leiden.

Gedicht aus Stille Tränen
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen


 Gast

Gast
avatar

BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   Di Okt 23, 2012 6:33 am

Sherlock lief die Straße entlang. Den Kopf hatte erhobben. Komm Watson. rief er nach hinten, doch er wartete gar nicht erst auf eine Antwort. Er dachte überhaupt nicht daran, dass Watson vielleicht gar nicht hinter ihm war.
Ein Geruch stieg ihm in die Nase.
Pizza
Er lief ein Stück weiter.
Aha. Eindeutig Hhawai-Pizza. Ananas und Schinken. Der Käse? Hm.. das müsste.. Ja das war Gouda. Er lächelte. Um die Ecke kam ein kleiner Junge.
Rote Haare-Sommersprossen-Jeans- und oh. Dreckige Gummistiefel. In der hand trug der kleine Junge die Pizza.
Pizza Hawai.
Sherlock richtete seine Aufmerksamkeit wieder nach vorne. WIe immer schwang sein Schwanz hin und her.
Watson? Wie lange ist es her das ich keinen Fall gelöst habe? Das ist wirklich ermüdend. Ich muss endlich wieder ein Rätsel aufspüren. Wieder wartete die schwarze Katze nicht auf eine Antwort.

Inzwischen war Sherlock am Bahnhof angelangt.
Der Bahnhof ist immer so ein interessanter Ort. Da sind so viele Menschen. Bestimmt der ein oder andere verbrecher... Seine grünen Augen leuchteten voller Vorfreude. Bevor er jedoch das Bahnhofsgebäude betreten konnte, fuhr ein Polizeiwagen vorbei.
Nummernschild: SA-10-2012.. Oh! Kriminalpolzei! Interessant.
Watson. Denen gehen wir hinter her.
Im Nu flitzte die schwarze Katze dem Wagen nach. Lange war er nicht unterwegs. Zwar hatte er das Auto schon aus den Augen verloren, doch die Spur des Wagens zog sich durch den noch nassen Feldweg. Es roch nach nassem Gras und während Sherlock über eine Pgütze sprang flog neben ihm mit lautem Geschrei eine Taube empor. Sherlock schüttelte den Kopf. Diese Viecher.
Dann fiel ihm das Polizei Auto in den Blick.
Viele Polizei Autos. Das gibt einen Spaß. Er lief ein Stück weiter.
Die Gleise kamen in Sicht. Doch was war das auf den Gleisen?
Leichen! Dann auch noch zwei. Das klingt ja... Das klingt ja wie ein richtiger, echter... Mörder! Er lief näher heran. Doch noch im selben Moment erfasste er mehrere Dinge gleichzeitig.
Weißes Auto. Große Aufschrift: Tierfänger. Und Hunde. 3. Und noch eine Katze. Merkwürdiger Anblick. Seine Nackenhaare stellten sich auf. Vor diesen Männern in weiß musste man sich in Acht nehmen.
Zu spät bemerkte er einen Polizisten, der von hinten heran kam.
zur Seite Katzenvieh. Der Mann gab ihm einen Tritt in die Seite und im Hohen Bogen flog Sherlock durch die Luft.
Eine Unverschämtheit. Wütend lief er zu dem Mann hin.
Dem sag ich jetzt mal gehörig meine Meinung!
Sag mal was soll das? Wie wagen Sie es mich einfach so zu treten?
Der Mann starrte erstaunt auf den Kater, der ihn anstarrte und wie verrückt fauchte.
Doch Sherlock dachte gar nicht daran aufzu hören. Er konnte es nicht leiden, wenn man ihn bei seiner Arbeit unterbrach.
Doch er beschloss, dass es jetzt wichtigeres zu tun gab. Er drehte sich um und lief näher an die Gleise heran.
Die beiden Leichen waren wahrlich kein schöner Anblick. Völlig zerfetzt.
Offensichtlich vom Zug überfahren.
Hm.. Das eine. Das war ein Mann und das ein Hund. Merkwürdig. Was gibt es da für einen Zusammenhang? Interessant.



[geht die Straße entlang-geht zum Bahnhof-folgt Polizeiauto-betrachtet Leichen]
Nach oben Nach unten


 Teek

Gefangener Rächer
avatar

BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   Do Okt 25, 2012 6:00 am

(@Jenna: Was für eine Waffe?)
Als sich die Augen der Hündin weiteten vor Verblüffung weiteten, war Teek ehrlich überrascht. Er hatte nicht gedacht, dass diese Hündin noch zu einer Gefühlsregung fähig wäre, die sich in ihren Augen widerspiegelte. Umso größer war seine Genugtuung: Er hatte sie aus dem Konzept gebracht, sie überrumpelt, ihre Mich-lässt-alles-kalt-Strategie durchkreuzt, und das auf eine Weise, auf die sie es vermutlich nicht einmal bemerkte. Wenn sie noch so oft auf derselben Seite kämpften, Teek würde seine anfängliche Ablehnung für diese Schäferhündin nie ganz ablegen. Die Wut auf die Schäferhündin, die in seinem Innern geschwelt hatte, war nicht mehr da, verdrängt von der Hektik des Kampfes. Und Teek würde jetzt, wo sie zusammenarbeiten mussten, keinen Streit anfangen. Aber er würde sie wohl nie seine Freundin nennen können und umso mehr hoffte er, sie würde auf seine Frage mit Nein antworten.

Sie schwieg eine Weile und schien ernsthaft über Teeks Vorschlag nachzudenken. Das überraschte Teek nicht mehr – er war zu dem Schluss gekommen, dass diese Jenna einer von den Hunden war, die, egal was sie taten, immer das taten, das man am wenigsten erwartete – aber unwillkürlich folgte er ihren Augen, als erwarte er Gefahr. Sein Blick fiel auf den Mann, den die Schäferhündin gebissen hatte, und diesmal war es wieder an ihm, überrascht inne zu halten. Sein Fell sträubte sich wie elektrisiert, als er die große Wunde am Hals des Mannes bemerkte. Zwei zu eins für Jenna.
Aber das war es nicht, was ihn bestürzte. Es war der Zustand des Mannes. Als dieser gegen Teeks Flanke geprallt war, hatte Teek gedacht, der Mensch sei am Arm verletzt, weil er dort das Blut gesehen und gerochen hatte, aber anscheinend war das Blut vom Hals über den Arm gelaufen, denn der Biss war offensichtlich knapp neben der Kehle. Und der Mann hatte noch Glück gehabt, dass die Schäferhündin nicht gelernt hatte, gezielter zu beißen. Au... Feind hin oder her, Teek konnte sein Entsetzen nur mühsam herunterschlucken. Er hatte solche Wunden oft genug gesehen und wusste, dass sie meistens zum Tod führten, wenn sie nicht sofort behandelt wurden. So eine Bisswunde würde nicht ohne Konsequenzen bleiben. Teek selbst hätte kein Problem damit gehabt zuzubeißen, wenn da nicht das kleine Problem gewesen wäre, dass ein Hund, der einen Menschen gebissen hatte, nicht am Leben bleiben durfte. Oder jedenfalls aus der Sicht der Menschen nicht. Sie würden sicher gleich kommen. Und das waren keine einfachen Menschen, nein: Es waren Tierfänger und Polizisten. Polizisten hatten Pistolen. Tierfänger hatten alles Mögliche, mit dem Teek lieber keine Bekanntschaft machen wollte. Da hatte die Schäferhündin ihnen ja etwas Schönes eingebrockt....

Erneut ertönten Sirenen – das musste der Krankenwagen sein. Jedenfalls dachte Teek, dass es der Krankenwagen war. Als sein Besitzer bei ihrem letzten gemeinsamen Einsatz von der Kugel getroffen zu Boden gesunken war, hatte man den Notarzt gerufen und den Besitzer im Krankenwagen weggefahren. Teek war alleine geblieben, und wenn ein anderer Hundeführer ihn nicht bemerkt hätte, hätte man ihn einfach am Einsatzort vergessen wie.....wie einen alten Stuhl oder ein ausrangiertes Auto. Er knurrte vor Unbehagen. Vielleicht verdienten es die Menschen ja, dass man sie biss. Vielleicht verdienten sie es wirklich. Aber das tat jetzt nichts zur Sache – darüber konnten sie später nachdenken – wichtig war jetzt etwas Anderes. Das Auftauchen des Krankenwagens bedeutete: Noch mehr Menschen. Noch mehr Menschen bedeuteten: Verschwinden, so schnell es ging.

Die Schäferhündin bequemte sich nun doch zu einer Antwort. Wurde aber auch Zeit...
“Warum sollte ich?“ Ja, warum sollte sie? Teek spürte unwillkürlich erneut Ärger in seinem Inneren auflodern, eine kleine, aber hartnäckig züngelnde Flamme. Für solche kindischen Schlag-und-Antwort-Spielchen war jetzt wirklich nicht der richtige Augenblick! Diese Hündin sagte das ja so, als hätte er sie darum gebeten, mitzukommen, und als überlege sie, ob sie ihm den Gefallen tun sollte oder nicht. “Von mir aus“, knurrte Teek, “Von mir aus kannst du gerne auch abhauen. Ich bin sicher nicht derjenige, der um deine Anwesenheit gebeten hat.“ Warum hatte er sie eigentlich gefragt? Die Antwort war einfach: Nightmare hätte es so gewollt. Und es war nur recht und billig, der Hündin anzubieten, sich ihnen anzuschließen, nachdem sie ihnen geholfen hatte, die Tierfänger zurückzutreiben. Wenn auch mit....etwas ungewöhnlichen Mitteln. Erneut huschten Teeks Gedanken zu dem gebissenen Tierfänger. „Mit etwas ungewöhnlichen Mitteln“ war noch untertrieben. Dieser eine Biss würde ihnen eine ganze Menge Ärger einbringen. Erstens, man würde versuchen sie zu töten, nicht nur, sie zu fangen. Zweitens, ab jetzt würden alle Tierfänger der Stadt nach ihnen suchen, und drittens, man würde sie vermutlich auch finden. Menschen sind seltsame Vögel, aber dumm sind sie nicht. Oder jedenfalls nicht alle. Überhaupt – wenn die Schäferhündin nicht starr wie ein Stein sitzen geblieben wäre, als die Polizei eintraf, wäre das Alles gar nicht erst passiert, und Teek und Nightmare wären schon in Sicherheit und über alle Berge.

Plötzlich passierte sehr viel auf einmal. Mit alarmiertem Gesichtsausdruck wirbelte die Hündin herum. Von der Seite her kam ein Mensch auf die drei Hunde zu – kein Tierfänger, sondern ein junger Polizist. Er schrie etwas und wedelte mit den Armen. In den Händen schien er eine Waffe zu halten. Wegen den schnellen Bewegungen des Menschen konnte Teek nicht erkennen, worum es sich handelte. Die Sirenen wurden lauter, und fast im selben Moment tauchte etwas Rot-Weißes zwischen den alten Kornspeichern, Schuppen und Bahnhofshäuschen auf. Ein Krankenwagen. Ich habe es doch gewusst. Ich habe es doch gewusst!
Teek drehte sich von einer Richtung in die Andere. Worauf sollte er jetzt reagieren? Er kannte diese brenzligen Situationen aus seinen zahlreichen Einsätzen als Polizeihund und aus seinen vielen dramatischen Fluchten mit Kyle, aber das hier war selbst ihm etwas zu viel. Und er trug die Verantwortung für Nightmare und Jenna, denn Jenna schien wieder weit weg zu sein: Sie nuschelte irgendetwas Undeutliches und starrte wie hypnotisiert auf den Polizisten, der weiter auf sie zurannte, anscheinend kopflos vor Angst. Von ihr konnte Teek also keine Hilfe erwarten – ausgerechnet jetzt, wo er dringend welche brauchte! Kurz entschlossen sprang er zu Jenna, grub seine Zähne in ihr Nackenfell – was ihr sicher nicht gefallen würde – und riss sie mit sich, weg von dem Mann mit der Waffe, in Nightmares Richtung. Zusammen bleiben mussten sie, zusammen bleiben und sich nicht verlieren. “Steh nicht da wie versteinert und lass uns verschwinden!“, rief Teek ihr zu. Das Blut rauschte in seinen Ohren, laut wie ein Wasserfall, und er meinte, sein Herz müsse vor lauter Klopfen zerspringen.
Okay. Wenn wir das hier überleben, sind wir wirklich, wirklich gut.

Ein Ruf hinter ihm ließ ihn herumwirbeln. Nightmare hatte sich endlich aufgerappelt. Sie wirkte noch etwas benommen – das Netz musste wirklich eng gewesen sein – aber ihre Stimme war klar. Jenna! Jenna, komm schnell! Die Dringlichkeit dieser Worte war genau die, die der Schäferhundmischling angesichts dieser Situation verspürte.... Teek wandte sich wieder Jenna zu. Worauf wartete sie?
In dem Moment bemerkte er die Katze: Schwarz, mit glänzendem Fell und grünen Augen. Sie stand etwas abseits und beobachtete das Geschehen interessiert, so, als ginge sie das Ganze nichts an. Das war typisch für Katzen: Da war jemand in Gefahr, und sie sahen nur zu, langweilten sich und dachten sich Ihres. Teek knurrte gereizt in Richtung des schwarzen Katers – denn es war ein Kater, wie er jetzt roch. Noch einer von denen.

[ wartet auf Jennas Antwort | zufrieden, sie überrascht zu haben | ärgerlich wegen dem gebissenen Tierfänger | hört Sirenen (Krankenwagen) | gibt Jenna eine gereizte Antwort | Krankenwagen kommt & Polizist stürmt auf die Hunde zu | ratlos | ruft Jenna etwas zu und will sie am Nackenfell wegziehen | hört Nightmare zu und fragt sich, worauf Jenna wartet | sieht Sherlock ]
Sry, wenn ich in dem Post jetzt ein bisschen was durcheinandergebracht hab....

____________________

____________________
ALONE WITH MY HATE

FIGHTING FOR EVERY IMPORTANT THING OF MY LIFE
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen


 Jenna

Broken Soul
avatar

BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   Do Okt 25, 2012 6:40 am

Nun erkannte Jenna die Waffe des Polizisten genau und mehrere Erinnerungen bröckelten durch ihren Kopf.
Es war eine Pistole wie sie die Menschen nannten. Jenna nannte sie gerne Waffen die Feuer speien.
Sie waren nicht nur die gefährlichsten Waffen der Zweibeiner auch die effectivesten.
Der Mann rannte auf die Hunde zu und schon bereute es Jenna das sie überhaupt hergekommen war.
Ihre Augen weiteten sich kurz wurden dann jedoch wieder hart. Der Rüde namens Teek
bohrte seine Zähne ihn ihr Fell und einen Moment dachte die Schäferhündin wirklich
der Rüde will sie hier zerfleischen was Jenna natürlich nie zugelassen hätte.
Er zog sie mit was die Hündin nicht wirklich verstand, aber langsam bimmelte es ihr das er
das für diese freundliche, schwarze Hündin namens Nightmare tat.
Stur riss sich Jenna von seinem Biss los und knurrte ihn an Beiss mich noch einmal und ich reiß dir den Kopf ab
sagte sie leise mit einem bedrohlichen Unterton in der Stimme.
Lange war sie nicht mehr so wütend. Bitte! Ich bin ganz bestimmt nicht von euch abhengig sagte sie wütend
und ein lautes, eisernes Knurren erklang aus ihrer rauen Kehle. Das sind doch nur zwei unwissende Schoßhündchen
Macht was ihr wollt ich verschwinde meinte sie und ging sauer an ihnen vorbei.
Und mit verschwinden meinte sie gleichzeitig auf allein!
Stur blickte die Hündin gerade aus und bei jedem ihrer Schritte quoll ein Stück der
durch den Regen aufgeweichte Erde auf.
An ihren hinteren Zähnen spürte sie noch ein wenig den Geschmack des blutes von dem Mann.
Plötzlich ertönte ein knall der durch ihren ganzen Kopf schallte.
Sie verspürte einen schrecklichen, stechenden Schmerz an der rechten Schulter von dieser schon Blut
hinunter lief. die Hündin schaute eine Weile fragend auf die Wunde sie muste erstmal regestrieren
das der Polizist gerade auf sie geschossen hatte. Es war zwar nur ein Streifschuss und es
werden wohl keine bleibenden Schäden entstehen doch der Schmerz war unaufhaltbar
und das erste Blut lief darunter. Doch Jennas Blick blieb kalt... ja beinahe psychisch und gruselig.

(ist sauer/ antwortet/ würd angeschossen/ bleibt hart)

____________________

____________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen


 Gast

Gast
avatar

BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   Do Okt 25, 2012 7:06 am

Endlich hatte Mia es geschafft, sich unter dem Menschen hervor zu schieben, der wie betäubt zu sein schien und platt auf dem nassen Erdboden lag, sie unten drunter. Ein unwilliges Fauchen entfuhr der getigerten Katze, als sie sich umdrehte und den Mann von oben betrachtete. "Verrückte Menschen, ihr!", meinte sie schließlich kopfschüttelnd und drehte sich demonstrativ weg. Ihr Blick fiel erneut auf das Hunde-Trio, dass sich nun doch nicht mehr einig zu sein schien. Die schwarze Hündin war, so wie es aussah, wieder auf die Beine gekommen. Der bissige Schäferhund stand neben ihr, und die verrückte Schäferhündin starrte auf ihre Schulter. Was haben die denn nun schon wieder für ein Problem?! Mia stöhnte leise auf, während sie sich dazu aufraffte, sich erneut den "Flohsäcken" zu nähern.
Hinter ihr wurde der Mann abgeschleppt, die Polizei schien nun auch dazu sein. Doch keiner schenkte der sich nähernden Katze beachtung. Sie war halt nur eine Katze, und das war ihr Glück.
Unbehelligt schlüpfte sie zwischen den Beinen eines Polizisten hindurch, hatte sogar die Dreistigkeit, ihren Körper kurz gegen sein Schienbein zu drücken, und huschte weiter zu dem Trio. Ihr Blick war stur auf die Schäferhündin gerichtet. Der schwache Duft von Blut strich um ihr Näschen und lies ihren Schritt schneller werden.
Wenige Atemzüge später stand sie auch schon neben der Hündin, huschte rasch unter ihrem Bauch hindurch und landete schließlich auf der Seite, zu der die Hündin den Kopf gewant hatte.
Jetzt erst erblickte sie die Wunde, welche sie allerdings schon irgendwie erahnt hatte, irgendwie...
In Mias Kopf ratterte es. Wenn die Hündin sich nicht schleunigst aus der Schussliene der Zweibeiner begab, war das Jammern garantiert groß. Schließlich seufzte Mia kurz, richtete sich wieder auf und stellte sich demonstrativ in die Blickrichtung der, in ihren Augen, irren Hündin.
Die Kälte in deren Augen lies sie kurz erschaudern, aber es dauerte nicht lange, da hatte Mia sich schon wieder gefasst und starrte nun fest zurück.
"Huhu, Erde an Flohsack!", begann die Katze nun und wiegte kurz ihren Kopf hin und her. "Es tut mir Leid, dich in deiner Selbstbemitleidigung stören zu müssen, aber wie du vielleicht schon bemerkt haben wirst, haben wir hier statt zwei Leichen gleich drei." Sie schwieg kurz, um die Worte wirken zu lassen. "Du kannst mich jetzt gerne für Bescheuert halten, auch gerne über den gesamten Platz jagen, aber ich glaube, ich rede auch in deinen Interesse, wenn ich dir rate, deinen Kamikazerausch auf etwas später zu verlegen und dich jetzt einfach mal schön in Richtung Wäldchen begibst. Außer du hast natürlich Lust, als Bettvorleger zu Enden und als "Hündin, die zu begeistert von ihrer Schusswunde war, sodass sie gleich erschossen werden wollte" weiter zu leben. Naja, das liegt bei dir. Aber als Bettvorleger würdest du dich bestimmt gut machen, oder?" Ihre Stimme triefte nur so vor Ironie und Mia betonte jedes einzelne Wort auf übertriebene Art und Weise. Eigentlich ging es ihr gegen den Strich, den Hunden unter die Pfoten zu greifen. Aber wer weiß, vielleicht brachte ihr dies noch etwas...
"Es ist mir ein Rätsel, warum ihr Flohsäcke nur so dumm sein könnt. Ich meine, einen Menschen anzugreifen, einfach so, wenn alle zu schauen?! Das muss man schon geschickter einfädeln. Aber egal, du kannst ja nichts dafür, bist ja so geboren." Vielleicht brachte Beleidigung die richtige Wirkung. Im Notfall würde Mia auch die Gejagde abgeben...

[macht sich so ihre gedanken | versucht Jenna dazu zu überreden, endlich aus dem Kamikazerausch aufzuwachen und das Schlachtfeld zu verlassen]
Nach oben Nach unten


 Jenna

Broken Soul
avatar

BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   Do Okt 25, 2012 8:11 am

Jenna wandt ihren kalten Blick von der Schulter ab und sah zu dem Mann der kurz gestolpert war und sich nun
wieder aufrappelte. Die Pistole war im aus der Hand gefallen und Jenna spielte kurz mit dem Gedanken sie ihm
wegzunehmen, aber schon hatte der junge Mann die Pistole wieder in seinen Griffeln.
Auch eine Katze kam in ihren Blickwinkel diese beachtete die Schäferhündin kaum.
Katzen waren Lebewesen mit denen die Hündin nicht viel anfangen konnte, wie mit
allen anderen Lebewesen eigentlich auch. Sie war durch und durch eine Einzelgängerin.
Jenna überlegte stark wie sie hier abhauen konnte sie ließ ihren Blick durch
die Gegend schweiden. Scharf wie ein Messer scannte sie die Umgebung ab
und letzendlich landete ihr kalter Blick wieder auf ihrer blutenden Schulter.
Komm schon denk nach denk nach! schoss es durch ihren Kopf als würde eine fremde stimme zu ihr sprechen.
Plötzlich hörte sie noch eine andere Stimme die reale Stimme der Kätzinn drang in ihren Kopf ein
und strapazierte die sowieso schon angegriffenen Nerven der Schäferhündin.
Jetzt halt mal den Rand du Fußhupe sagte sie schließlich genervt.
Wenn je einmal ein Hund an Selbstmitleid versinken würd, dann ist das bestimmt nicht ich klar!
Abgsehen davon geht es dich wohl kaum was an als was ich letzendlich ende daher empfehle
ich dier du bewegst deinen kleinen, pelzigen unwissenden Arsch hier weg und gehst einpaar
Mäuse jagen oder was deine Spezien sonst noch so tut
. Die Schäferhund Mix Hündin senkte
ihren Kopf auf die Höhe der Katze und sah sie beinahe belustigt an ihre braunen, stechenden
Augen funkelten sie jedoch genervt und sauer an sie öffnete ihr Maul und eine Reihe
spitzer scharfer Zähne kam zum Vorschein.
Und falls du jetzt jemand anderem die Ehre erweist sein nicht traurig wenn er von die
genervt ist du wurdest so geboren
. Diese Worte sprach sie beinahe fürsorglich aus, aber
natürlich meinte sie dies nur sarkastisch mit einem starken Unterton der ironie.
Plätzlich fernahm Jenna laute Schritte des Polizei Mannes der sich etwas
ungeschickt auf sie zu bewegte das Glitzern der Waffe in seiner Hand ließ
jedoch die Alarmglocken in ihrem Kopf aufleuten und ihr wurde bewusst
das sie schon viel zu lange getrödelt hatte. Und der Hündin wurde klar das der Mann
jetzt so wütend war das er alle Tiere hier abknallen wollte Katzen insklusive.
Das merkte Jenna einfach an seiner Körperhaltung an seinem Blick.
Also wenn ich hier noch lebend rauskomme dann Applaus meinte sie sarkastisch
und schnappte sich die Katze mit dem Maul. Sie hielt diese am Genick Pelz
und schleuderte sie darauf hin etwas hoch sie trat einen Schritt vor und die Katze
landete auf ihrem Rücken. Nur wusste Jenna nicht wohin jetzt da die Stadt schon ein Stückchen
weg war sie könnte auf den Schrottplatz doch das müsste sie mit dem Anführer Rüden des
Rudels dort abklären. Jenna lief los bedacht darauf das Nightmare sie einholen könnte
und ihr zeigen kann wo dieses angebliche versteck ist, da würde sie
die Katze abgeben und sich kurz ausruhen und dann würde sie wieder
in ihre gelibte Stadt verschwinden.

(spricht zu Mia/ rennt los/ wartet auf Nightmare)

____________________

____________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen


 Teek

Gefangener Rächer
avatar

BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   Fr Okt 26, 2012 3:58 am

Dafür, dass sie eben noch dagesessen hatte wie ein ausgestopfter Hund, kam die Schäferhündin erstaunlich schnell wieder zu sich. Vermutlich lag es am Gefühl von Teeks Zähnen im Genick: Jeder Hund, dessen Instinkte auch nur halbwegs gut funktionierten, konnte es nicht ertragen, wenn man sein – sei es auch nur freundlich gemeint – Nackenfell packte, als sei er ein Stück Beute. Hätte Teek auch nur den Atem eines anderen Hundes im Genick gespürt, wäre er weggesprungen wie ein Flummi, sofort auf Hundertachzig. Diese Hündin dagegen schien es etwas zu spät zu bemerken. Erst dann riss sie sich los und knurrte gereizt, so, als sei der Schäferhundrüde, der gerade versuchte, ihr zu helfen, nur ein lästiges Ungeziefer. Beiß mich noch einmal, und ich reiß dir den Kopf ab. Diese Drohung hätte Teek unter normalen Umständen wahnsinnig vor Wut gemacht, aber diesmal gab es wirklich wichtigere Dinge zu erledigen als einer naseweißen Schäferhündin Manieren beibringen. Noch dazu, da diese Jenna offenbar gar nicht vorhatte, sich in Sicherheit zu bringen. Sollte sie halt hier sterben. Teek täte es Leid, aber schlimm fände er es auch nicht.

“Mir den Kopf abreißen, ach ja?“, entgegnete er sarkastisch. “Mach dir keine Sorgen, das erledigen die Menschen schon für dich.“ Und außerdem würdest du es niemals schaffen, führte er den Satz in Gedanken fort. Er hatte schon viele Kämpfe ausgetragen und zwar durchaus einige davon verloren, aber einer so angreifbaren Schäferhündin, die die Hälfte der Zeit eh nicht im Hier und Jetzt zu verbringen schien, hatte er allemal etwas entgegenzusetzen. Er wusste jetzt, wie sie tickte: Man brauchte nur die Worte „Polizei“ oder „Pistole“ auszusprechen, schon wurde sie zur Salzsäule. Das war vielleicht nicht fair, aber....ach, es gab wichtigere Dinge zu erledigen! Warum dachte Teek eigentlich jetzt über solche Lappalien nach? Sein Kopf flog herum in Richtung Nightmare. Bei ihr schien die Lage unverändert, während die Katze ihren Kampf mit dem Tierfänger offenbar beendet hatte und nun herüber getrottet kam. Das verwirrte Teek. Was wollte sie bei ihm und dieser Jenna? Sie musste doch die Pistole gesehen haben....und sie hatte allemal genug geholfen. Der „Gegner“ der Getigerten schien zu Boden gegangen zu sein, denn er erhob sich gerade unter lautem Geschimpfe und Gejammer und hinkte davon, zu seinen Kameraden, die sich rasch um ihn scharten und ihn stützten. Teek kräuselte verächtlich die Nase. Typisch Mensch. Ein paar läppische Kratzer von einer kleinen Katze, und schon spielen sie schwer krank.

Da passierte es. Jenna wandte sich ab und murmelte etwas von „Verschwinden“. Mit einem Ausdruck demonstrativer Hoffnung sah Teek sie an. Ja, bitte, das wäre nett....geh ruhig, wir brauchen dich genauso wenig! Aber die Hündin wurde aufgehalten. Genau in dem Moment, als sie sich abwandte, blieb der Polizist mit der Pistole stehen und richtete den Lauf direkt auf Jenna. Trotz der Tatsache, dass Teek die Schäferhündin nicht leiden konnte, bellte er eine laute Warnung, aber seine Stimme ging in dem krachenden Schuss unter. Eine Rauchwolke vernebelte Teek, der schließlich beinahe direkt neben dem Mann stand, kurz die Sicht. Als die Luft sich wieder klärte, sah Teek Jenna immer noch da stehen, abgewandt von ihm, und ihr ungläubiger Blick war auf ihre Schulter gerichtet, die plötzlich rot glänzte. Der Schuss hatte also getroffen. So hatte es ja kommen müssen, da diese Schäferhündin anscheinend nicht intelligent genug war, wegzurennen....
Dennoch, da stand Jenna, fest wie ein Fels, und sie schien irgendwie nicht ganz begreifen zu können, was gerade passiert war. Teek aber schon. Und er wusste, dass er diesen Mann, diesen schießwütigen jungen Polizisten, angreifen musste, auch wenn das Folgen hatte. Denn ein Mann, der auf einen Hund schießt, kann auch auf einen anderen Hund schießen. Er war eine Gefahr. Teek ging rasch auf Abstand, bis er weit genug weg war, um Anlauf für den Sprung zu nehmen. Aber zum – wie es ihm vorkam – hundertsten Mal an diesem Tag wurde er mitten im Lauf gebremst, als etwas Kleines, Graubraunes an ihm vorbeihuschte. Die Katze! Was wollte die denn jetzt hier? Sie schien ein Ziel zu haben, denn sie lief unaufhaltsam dahin, und als Teek sie weiter beobachtete, wurde ihm auch klar, wohin sie wollte: Zu Jenna. Unwillkürlich näherte er sich, Neugier siegte über Vorsicht.

Huhu, Erde an Flohsack! Es tut mir Leid, dich in deinem Selbstmitleid stören zu müssen, aber wie du bemerkt haben solltest, haben wir hier statt zwei Leichen gleich drei. Ein leises Grinsen erschien auf Teeks Lefzen. Oh ja, diese Katze wusste, wie man so etwas anpackte! Er zweifelte keine Sekunde daran, dass die Strategie der Getigerten funktionieren würde. Diese Jenna war zu stolz, um die Katze zu ignorieren. So ein kluger kleiner Fellball... Na gut, also alles im Reinen bei Jenna und der Katze. Nightmare. Er musste zu Nightmare, sie mussten zusammen fliehen. Aber er musste auch dafür sorgen, dass dieser Mann mit der Pistole nicht mehr schießen konnte...Teek sah sich hektisch um, entschied schließlich, dass das Problem mit der Pistole wichtiger war, und jagte direkt auf den Mann zu. Dieser wich so hastig zurück, dass er stolperte. Auch eine typische Eigenschaft von den Menschen: Wenn ihnen irgendetwas Angst machte, verlernten sie anscheinend das Laufen.

Teek konnte sein Glück kaum fassen, als er sah, dass der Mann die Waffe fallen ließ. Jetzt wusste er, was er tun musste: Nicht den Menschen verletzen, sondern sich die Waffe schnappen! Dann war der junge Polizist machtlos. Wie ein Blitz flitzte Teek auf die Pistole zu, aber der Mann erfasste mit einem Blick, was der Rüde vorhatte, und war schneller. Er schnappte sich die Waffe und richtete sich halb aus dem Liegen auf, sodass der Lauf direkt auf Teek zeigte. Dieser bremste abrupt. Er kannte Pistolen, aus seiner Zeit als Polizeihund. Er wusste, was sie bewirken konnten. Und dass man ihnen praktisch gar nicht ausweichen konnte, wenn man nicht schnell genug beiseite sprang, bevor die Menschen schossen...
Später konnte Teek nicht sagen, wie. Er wusste nur noch, dass er im vollen Lauf zwei Haken geschlagen hatte, wie ein Hase, und dass er dann direkt gegen die Knie des Mannes gedonnert war, der sich inzwischen in eine kauernde Position aufgerichtet hatte. Der Aufprall war so heftig, dass es dem Schäferhundmischling kurz die Luft nahm. Er sackte ebenfalls zu Boden und spürte den weichen Stoff der Uniform an seinem Kopf. Der Mann schrie, lange und laut, und Teeks Ohren fühlten sich an, als müssten sie zerspringen. So halt doch mal den Rand... Gereizt knurrend wich der Schäferhundmischling zurück. Da sah er etwas in der Hand des sich am Boden windenden Mannes blitzen. Die Waffe! Sofort stürzte Teek vorwärts, warf sich auf den Arm des Mannes, wie man sich auf Beute wirft, und nagelte ihn mit dem Maul am Boden fest. Er biss nicht. Er hatte es nicht nötig. Seine Zähne berührten kaum die Haut, aber das reichte dem Polizisten als Warnung: Wenn du dich jetzt regst, dann beiße ich. Sofort erstarrte Teeks Opfer. Der Rest war einfach: Mit einem Schnauzenhieb lockerte Teek den Griff des Mannes um die tödliche Waffe, biss zu und packte die Pistole mit den Zähnen. Sie schmeckte furchtbar nach Metall und Schießpulver und brannte auf seiner Zunge wie kaltes Feuer, aber zumindest war sie nicht so schwer. Teek konnte sie bequem tragen.

Und das tat er. Mit der Pistole im Maul hetzte er zu Nightmare zurück, inzwischen ziemlich außer Atem, mit heraushängender Zunge. Sein Blick huschte umher und suchte Jenna. Zwar wünschte er sich, sie würde woandershin verschwinden und nicht mehr auftauchen, aber dennoch würde Teek nicht zulassen, dass ein Artgenosse von ihm getötet oder gefangen wurde, nur weil er sich weigerte, ihm zu helfen. Schließlich erkannte er die Schäferhündin, die auf sie zugerannt kam. Aber wo war die Katze? War sie geflohen? In einem Sekundenbruchteil registrierte Teek, dass Jenna etwas Helles, Graubraunes auf dem Rücken trug. Er riss überrascht die Augen auf. Eine Katze, die sich von einem Hund tragen ließ!
Aber darüber konnte er später nachdenken...er wandte sich an Nightmare. “Los“, murmelte er ihr zu und trabte schon los, langsam, damit die Anderne ihn einholen konnten. In Richtung Freiheit, Felder, nur raus aus dieser Hölle voller Menschen und Blutgeruch.

____________________

____________________
ALONE WITH MY HATE

FIGHTING FOR EVERY IMPORTANT THING OF MY LIFE
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen


 Nightmare

A Shadow in the Night
avatar

BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   Fr Okt 26, 2012 6:13 am

Jenna reagierte nicht, und mit jeder verstreichenden Minute wuchs Nightmares Nervösität. „Jenna, bitte!“, flehte sie noch einmal, aber auch diesmal ohne Erfolg. Die Hündin blieb stur, oder taub. Was gibst du dich eigentlich mit ihr noch ab?!, fuhr es ihr durch den Kopf, Wenn sie hier bleiben will, bitte sehr. Soll sie doch! Doch die schwarze Hündin konnte nicht. Sie brachte es nicht übers Herz, Jenna einfach hier zu lassen.
Ab diesen Moment schien alles nur noch schief zu gehen, wirklich alles. Nightmare wusste gar nicht mehr wo hin mit sich, ihrem Körper und allen drum und dran. Polizisten kamen angerannt. Ein Schuss fiel. Ungewollt zuckte sie bei dem Knall zusammen. Panik, und Angst. Und Chaos. Wie gebannt verfolgte sie Jenna und Teek, jeden Schritt, jede Bewegung. Ihr Körper war dabei zum zerreisen gespannt und ihr Herz hämmerte laut gegen die Brust. Sie wollte nichts verpassen und jederzeit eingreifen können.
Plötzlich spürte sie erneut einen Zug am Hals und verfluchte sich im selben Augenblick selber. Warum muss heute aber auch alles schief gehen?! Mit einen Ruck sprang sie nach vorne, die vorder Läufe in die Höhe und den Kopf in den Nacken werfend, um den verhängsnisvollem Seil zu entgehen. Nein, diesmal werd‘ ichs dir nicht so einfach machen.
Die Schlinge lockerte sich leicht.
Augenblicklich sprang die schwarze Hündin herum. Wut blitzte in ihren dunklen Augen auf. Wut und eine tiefgründige Abneigung. Und der Wille, die Kraft, diesmal nicht in die Falle zu gehen. Ihr Gegner riss instinktiv an dem Seil und zog die Schlinge fester. Nightmare schnappte nach Luft und verlagerte das Gewicht auf die Hinterläufe. Eine Reihe scharfer Zähne blitzten auf, als Nightmare ein drohendes Knurren von sich gab. Nun war es an ihrem Angreifer, zurück zu weichen, mit der Folge, dass das Seil in seiner Hand noch strammer wurde. Er hoffte wohl, dass die schwarze Hündin entweder dort bliebe, oder ebenfalls zurück wich.
Pustekuchen!
Mit diesen Gedanken sprang Nightmare vor. Sie war nicht sonderlich schwer, auch fehlten ihr die Erfahrungen, welche zum Beispiel Teek und Jenna hatten. Aber allein ihre Entschlossenheit schien im Moment zu genügen. Der Mann stieß einen erschrockenen Schrei aus und wich noch ein paar Schritte zurück. Der scharfe Geruch von Angst stieg in Nightmares Schnauze. Dieser spornte sie nur noch mehr an.
Nur scharf verfehlte sie ihren Gegner, doch statt zurück zu weichen, wie sie es sonst getan hätte, richtete sie sich nun doch wieder auf. Ihre Vorderpfoten landeten auf den Bauch des Mannes und entlocktem ihn einen weiten entsetzten Schrei. Ein weiterer folgte einen Atemzug danach, als er Nightmares Schnapp-Bewegung in Richtung seiner Kehle beobachtete. Ein weiterer Schritt zurück und ein weiterer Aufschrei. Einen Moment lang wedelte der Mann hilflos mit den Armen in der Luft, vergeblich nach Halt suchend. Mit einen dumpfen Krachen stürtzte er rücklings zu Boden und… schrie erneut auf. Nightmare blieb stur auf ihn drauf. Nun befand sich ihr Kopf direkt über den ihres sich am Boden windenden Gegners. Volltrottel!
Der Zug am Hals lockerte sich und der Mann hob schützend die Arme über den Kopf. Da lag er nun, wimmert und kleinlaut unter dem schmächtigen Körper von Nightmare, deren Nerven am durchbrennen waren. „Kannst du denn nicht mal mit den Gejaule aufhören?! Das tut ja in den Ohren weh.“, beschwerte sie sich drohend, auch wenn ihr klar war, dass der Mann sie so oder so nicht verstand. „Oh Mann…
Nightmare erhob sich, langsam und bedächtigt. Der Mann hörte nicht auf zu wimmern. Anscheinend dachte er, sein letztes Stündlich hätte geschlagen. Sie bedachte ihn nur mit einen abweisenden Blick.
Vollidiot
Doch lange konnte sie nicht mehr den Mann davon überzeugen, dass sein Gewimmer schrecklich war. Erstaunt sah sie auf. Der Schauplatz hatte sich verändert. Die verrückte Schäferhündin war weg, und die Katze anscheinend auch. Und Teek…
Da tauchte der Schäferhund aber auch schon neben ihr auf. In seinem Maul sah sie etwas metallisches aufblitzen. Die Feuerwaffe.
Stumm nickte sie, als Teek sie zum laufen aufforderte. Nur noch einmal lies sie ihren Blick über den Platz schweifen. Langsam schien er sich zu füllen, mit Menschen. Wütenden Menschen.
Mit einen Ruck riss die schwarze Hündin sich von dem seltsamen Anblick, der sich ihr bot, los und richtete den Kopf in Richtung Wäldchen. Ihre Gedanken routierten erneut.
Die Menschen dürfen auf keinen Fall das Versteck finden. In den Wald, zum Fluss. Von dort Eingang III.
Es war, als ob eine Karte in ihren Kopf abgebildet war. Erst jetzt bemerkte sie, dass sie schon lief. Ohne einen Blick zurück zu werfen, beschleunigte sie ihre Schritte, bis sie bei Teek angelangt war.
Wir müssen aufpassen, dass sie den Weg nicht zurück verfolgen können.“, rief sie ihm überflüssiger Weise zu. Eigentlich wollte sie sich noch bedanken, aber dafür war nicht die rechte Zeit…

____________________

____________________
Ich habe so eine Sehnsucht zu sterben, denn es wäre kein Verderben. Kaum einer würd mich vermissen, ich fühle mich so innerlich zerrissen. Hass und Liebe sich umarmen, es hat keinerlei Erbarmen.
Ich hasse meine Suizidgedanken,
die ich habe Erlebten zu verdanken.
Ich will nicht mehr sein am Leben,
denn es ist nicht zum Erstreben.
Ich wünschte ich könnte ganz tief schneiden,
dann würd ich nicht mehr leiden.

Gedicht aus Stille Tränen
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen


 Teek

Gefangener Rächer
avatar

BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   Sa Okt 27, 2012 5:39 am

Die Pistole in Teeks Maul war furchtbar sperrig. Sie wackelte bei jedem Satz in seinem Maul und schlug hart gegen seine Zähne, außerdem musste er ständig anhalten, um sich die Waffe besser ins Maul zu klemmen, weil sie ständig durch seine Zähne rutschte. Dabei musste er vorsichtig sein – schließlich konnte er den Schießmechanismus immer noch versehentlich mit der Zunge auslösen. Der Hund, der auf sich selbst schoss – die Witzfigur des Jahres... Der metallische Geschmack und das Wissen, dass er da gerade ein Mordinstrument im Maul hatte, lösten einen starken Brechreiz in Teek aus. Er hielt kurz an, als er bei Nightmare ankam, und erwog, die Pistole dort fallen zu lassen. Er brauchte sie sicher nicht, und wenn sie jetzt flohen, dann konnten sie dieses nutzlose, gefährliche Ding ja genauso gut liegen lassen, es stellte keine Gefahr mehr für sie da.

Aber dann musste er daran denken, wie der Schuss gefallen war, und an das rotglänzende Blut auf Jennas Schulter....und an die Boshaftigkeit in den Augen des Menschen, als er die Waffe auf die Schäferhündin richtete. Und er musste an jenen verhängnisvollen Herbsttag denken, als Teek noch jung war und mit seinem ersten Besitzer einen heiklen Einsatz durchführte – an die Pistolen in den Händen ihrer Feinde und an den Revolver, der auf Teeks Herrchen gerichtet war, und an den Schuss, der sein Herrchen getroffen hatte .... Teek hasste Jenna. Aber noch mehr hasste er die Menschen. Nein, entschied er. Diese Waffe kriegen sie nicht zurück. Und sei es auch nur, um ihnen eins auszuwischen: Die nehme ich mit! Das war eine ziemlich leichtsinnige Entscheidung, aber sie war endgültig.

Plötzlich drang der dünne, verängstigte Schrei eines Menschen an Teeks Ohr. Vor Überraschung ließ der Schäferhundmischling fast die Pistole fallen und fuhr herum. Der Schrei war aus Nightmares Richtung gekommen. Sie steckt doch nicht etwa schon wieder in Schwierigkeiten? Nein, sie steckte nicht in Schwierigkeiten. Im Gegenteil. Sie kämpfte. Der Mensch, der geschrien hatte, wand sich am Boden, aber die zierliche schwarze Hündin hatte keine Schwierigkeiten damit, ihn am Boden festzuhalten. In ihren Augen funkelte Zorn. Teek zögerte. Sie brauchte keine Hilfe, so viel war klar, aber war es wirklich klug, was sie da tat? Wollte sie den Menschen beißen oder ihm einfach nur drohen?
Nightmare bemerkte ihn und ließ sofort von dem Menschen ab, woraufhin Teek erleichtert aus atmete. Gut. Also hatte zumindest Nightmare keine Dummheiten vor. Sie nickte ihm zu und Teek nickte zurück zum Zeichen, dass er ihr folgen würde. Nur weg von hier! Sie hatten eh schon genug Trubel veranstaltet. Mit ziemlicher Sicherheit würde man Tierfänger auf die Suche nach den Unruhestiftern suchen, Tierfänger, die sie möglicherweise sogar tatsächlich aufspüren konnten. Tierfänger, die sie nicht nur fangen, sondern vernichten wollten.

Jenna, die die Katze auf dem Rücken trug, lief bereits los. Teek setzte sich ebenfalls in Bewegung, um die beiden einzuholen und ihnen die richtige Richtung zu zeigen. Weg, nur weg von diesem lauten, chaotischen Ort. Die Menschen rotteten sich inzwischen zu einer Gruppe zusammen, die sich wie eine Meereswoge in Richtung Hunde bewegte. Aber Menschen waren langsam. Hunde waren schnell. Die Menschen würden sie nicht mehr einholen....Schlamm und Pfützenwasser spritzte von den Pfoten der Hunde. Teek beschleunigte seine Schritte, seine geschmeidigen Läufe arbeiteten unter ihm und trugen ihn immer schneller, bis er rannte, Jenna überholte und einen Platz an der Spitze der Gruppe an, dort, wo eigentlich Nightmare laufen sollte. Der Gedanke an die schwarze Hündin ließ Teek zurückprallen, als sei er gegen eine Wand gelaufen. Wo ist sie?

Besorgt drehte er sich um, aber seine Besorgnis war umsonst. Mit fliegenden Pfoten kam die Anführerin auf ihn zugeeilt. Sie holte ihn ein und drosselte ihre Geschwindigkeit, sodass die beiden Hunde in fließendem Trab nebeneinander her liefen, weg von den Gleisen. Erleichterung machte sich in Teek breit. Okay, wir haben es geschafft. Jetzt, wo die Spannung von ihm abfiel, spürte er wieder den Regen, der weiter in dünnen Rinnsalen durch sein Fell lief. Er hörte das leise, aber stetige Prasseln wieder und er fühlte, wie der eisige Wind über sein Fell strich.
Nightmare rief ihm etwas zu. “Wir müssen aufpassen, dass sie den Weg nicht zurückverfolgen können!“ Da hatte sie Recht. In vollem Lauf drehte Teek sich um und sah, dass sich die Abdrücke seiner, Jennas und Nightmares Pfoten tief in den aufgeweichten Schlamm gegraben hatten. Der Regen würde wohl ihren geruch wegspülen, aber nicht ihre Spuren. Oh, Mist... Teek überlegte kurz. “Wir nehmen am besten den Weg durch den Wald“, meinte er dann. “Dort werden sie unsere Spur verlieren.“

[ beobachtet Nightmare | überlegt, was er mit der Pistole machen soll | läuft los | antwortet Nightmare ]

____________________

____________________
ALONE WITH MY HATE

FIGHTING FOR EVERY IMPORTANT THING OF MY LIFE
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen


 Gast

Gast
avatar

BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   Sa Okt 27, 2012 7:15 am

„FUßHUPE!“
Mia fauchte empört auf und richtete sich zu ihrer vollen Größe.
„Jetzt hör mal zu, Madam…“,
setzte sie zu einer Entgegnung an, entschied sich dann aber doch anders,
„Für weitere Beleidigungen ist später Zeit. Zwar habe ich nicht vor, mit dir auf deinen Nivo zu diskutieren, aber hin oder her, du, bzw. wir, müssten inzwsichen schon längst woanders sein!“
Auffordernd starrte die Katze die Hündin an. Inzwischen war sie wohl auch von den Menschen bemerkt worden, oder jedenfalls tuschelten zwei miteinander und einer deutete mit der Waffe auf sie. Doch ehe Mia irgendetwas entscheiden, geschweige denn tun konnte, bemerkte sie aus dem Augenwinkel, wie die Schäferhündin ihren Kopf zu Boden senkte, in Richtung ihren Nacken. Blitzartig schnellte sie herum und versuchte, nach hinten auszuweichen.
„Du wagst es nicht!“
Doch genau das tat die Angesprochene. Ehe Mia sich versah, verlohren ihre Pfoten den Boden und sie spürte einen leichten Zug im Nacken.
„Idiotin!“ Wenn das jetzt nur nicht meine Kameraden sehen…
Fauchend schlug Mia um sich, auch wenn ihr klar war, dass die Aktion dieser „Idiotin“ lebensrettend gewesen war. Nach ein paar Minuten seufzte sie schließlich auf und ergab sich mit einem weiteren Seufzer ihrem Schicksal.
Der Boden schien ihr plötzlich unendlichweit entfernt, auch wenn es wahrscheinlich nur ein paar Zentimeter waren. Vielleicht war daran auch das ewige hin und her geschaukel schuld, oder ihre Unbehagheit.
Als die Hündin dann endlich stehen blieb, begann Mia wieder sich zu regen. Fauchend versuchte sie, den Kopf auf Jennas Augenhöhe zu bekommen.
„He, lass mich wieder runter! Den Rest des Weges finde ich schon alleine.“
Zur Bekräftigung ihrer Worte wante sie sich demonstativ herum. Ihr Blick fiel auf die tiefen Hundespuren.
Na, super. Auffälliger ging es nicht!
Doch sie lies ihre Gedanken für sich.
Nach oben Nach unten


 Jenna

Broken Soul
avatar

BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   Sa Okt 27, 2012 8:08 am

Jenna warf Teek einen hasserfüllten Blick zu als er sie überholte und rannte noch schneller.
Oh doch ich kann deinen Kopf abreißen keine sorge dachte sie und wollte es eigentlich
sagen da passierten schon wieder viel zu viele Sachen um sie herum.
die Hündin rannte einfach weiter und beachtete die anderen nicht.
Sie bewegte sich Richtung Wald als sie sich etwas von den Schienen entfernt hatte blieb
die schäferhündin stehen und schüttelte unsanft die Katze ab
So jetzt schafst du das doch alleine oder Kitty Cat? meinte sie doch ihr Blick war genauso wie immer.
Ohne eine Antwort von der Katze abzuwarten lief sie weiter bedacht darauf das ihr Weg sich
schnellst möglich von diesen "Idioten" trennt. Sie preschte an allem vorbei
hoffte das man sie nicht einholte. Nicht nur weils ie erste sein wollte da
sie alle den selben Weg hatten wollte sie möglichst klar machen das sie nicht blieb!
Stur lief sie weiter volkommen desinteressiert was hinter ihr abging
ihre Beine wurden nur langsam schwerer und schwerer und ihr tempo ferlangsamte sich.
Mit 4 Jahren war die Hündin ja auch nicht mehr die jüngste.
Sie fing an etwas Luft zu holen innerlich machte ihr die Wunde an der Schuter mehr zu schaffen als sie dachte.
Tzja ich werde alt sagte sie zu sich selbst den Blick hart nach vorne gerichtet.

(rennt/setz Mia ab/rennt weiter)

____________________

____________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen


 Gast

Gast
avatar

BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   Mo Okt 29, 2012 6:32 am

Sherlock beobachtete, wie immer mehr Chaos zwischen den Tieren ausbrach.
Ungerührt wandte er sich den Schienen zu. Da lag sein Interesse. Was ging es ihn an, was die anderen taten?
Eingehend betrachtete er die silbrig glänzenden Gleise. Dass er irgendwie auch in Gefahr schwebte, auf die Idee kam er nicht.
Vorsichtig schnupperte er an dem bereits geronnenen Blut.
Erst viel ihm nichts merkwürdiges auf, doch dann stockte er. Tatsächlich. Da war der Geruch von Chloroform.
Aha...
Er fuhr mit der Tatze über die Gleise. Sie war ganz glatt.
Er warf noch einen kurzen Blick auf die Leiche. Es berührte ihn keineswegs. Ohne Leichen gab es auch keine Rätzel. Er war eigentlich froh endlich mal wieder einen Fall zu haben.
Ein Schuss hallte durch die feuchte Luft.
Oh es scheint bald regen zu leben...Ich gehe besser nach Hause. Hier gibt es eh nichts mehr zu ermitteln.
Er schaute wieder zu den Hunden. Sie rannten in Richtung Wald davon. Matsch spritzte hinter ihnen in die Höhe.
Damit werden sie nicht durchkommen...
Er bewegte sich in Richtung der Männer.
Diese Verdammten Viecher! Wir werden sie kriegen.
Dass sie einen von uns so verletzen können... Das hätte ich nie gedacht.
Sie rennen in Richtung Wald. Wann ist Hein endlich mit dem Spürhund da? Sonst verlieren wir ihre Spur noch in diesem verfluchten Regen.


Sherlock beobachtete, wie ein Wagen angefahren kam und ein großer Mann mit breiten Schulten ausstieg. Von den Männern ringsum wurde er mit bitterer Freude empfangen.
Kommen noch mehr? fragte einer und meinte offensichtlich Hunde.
Sherlock schüttelte den Kopf. Ihm war klar, dass mit dem Spürhund jegliche Chance auf ein Entkommen, für die Streuner, verschwunden war.
Mit einem Mal taten sie ihm Leid. Auch überfiel ihn Abenteuerlust.
Kurzerhand lief er zu dem Spürhund hin.
Na was ist los? Musst du Hunde jagen?
Der Hund betrachtete ihn abfällig.
Ist was? Nerve ich dich? Pass mal auf. ich sage dir du schaffst es NIE mich zu kriegen.
Sherlock lachte.
Dann rannte er davon. Über die Schulter rief er DU kriegst mich nicht-du kriegt mich nicht.
Das Zweit schönste auf der Welt ist, Hunde zu ärgern. Aber die sind auch so leicht zu reizen.
Ein Aufschrei hinter ihm bestätigte ihm seine Theorie.
Verdammtes Mistvieh! Ich hasse Katzen.
Sherlock lachte.
Wieder gewonnen
Er sprang einen Baum hinauf. Aber auf den ersten Ast schaute er nach unten.
Na? Kannst du nicht klettern?
Ein wütendes Bellen war die Antwort.
Der Köder war gefressen worden.
Nach oben Nach unten


 Nahia


avatar

BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   Mi Okt 31, 2012 10:29 am

Teek hatte vorgeschlagen, dass sie in der Zwischenzeit wo anders hingehen sollte, aber das ließ der Stolz der Australien Sheperd-Hündin nicht zu. Nein, sie würde bleiben.

Zumindet hatte sie das vorgehabt. Doch dann war eine andere Hündin hinzu gekommen. Nahia hatte Teek und die Fremde eine Weile beobachtet, mit zusammengekniffenen Augen, in denen sich die Wut spiegelte. Schließlich war sie einfach abgehauen, mit den Worten: "Bye, bye, ihr beiden Turteltäubchen." Warum es sie so ausflippen lassen hatte, dass die Hündin aufgetaucht war und Teek sie somit vollständig ignoriert hatte, wusste sie selbst nicht mal aber es war nun ein mal so.
Und nun lief die wunderschöne Hündin am Rand vom Bahnhof umher, murmelte die ganze Zeit wütend irgendwas vor sich hin. "Dumme Pute! Glaubt sie is so cool mit ihrem verschmutzten Straßenfell und der hässlichen Fratze" knurrte sie vor sich hin und kickte einen Stein weg.

Bellen in der Nähe ließ sie aufhorchen, es klang ziemlich wütend. Und männlich. Süffisanft begann sie zu kriegen. Einen dummen Köter, der wie alle anderen auf sie hereinfiel, nur weil sie so schön war, genau das brauchte sie jetzt.
Sie blickte auf ihr Bein, an dem vorhin ein bisschen Blut kleben geblieben war. Ekelig, aber jetzt konnte es ihr ganz nützlich sein.
Langsam lief sie in die Richtung, aus der das Bellen erklugen war. Schließlch kam ihr ein großer Hund in den Blick, ein Deutscher Schäfer wie es schien. Das Outfit, welches er anhatte, ließ sie wissen, dass er ein Polizeihund war. Fast hätte sie losgelacht, so einfach würde es werden.

Kurz beobachtete sie den fremden Rüden, welcher mit den Vorderpfoten an einen Baum lehnte und wütend hinauf starrte, auf eine Katze. Nun gut, sie waren auch nicht die Lieblingstiere der Hündin, aber das lange Leben Seite an Seite in dem Bunker hatte sie etwas aufweichen lassen und sie hatte eingesehen, dass diese Gesellen nicht schlecht waren.

Langsam humpelte sie auf den Rüden zu und winselte schmerzverzerrt. Sie bot ein verdammt armseliges Bild da. Zuerst ignorierte sie der Rüde, warf ihr nur einen kurzen Blick zu und wandte sich dann wieder der Katze zu. Doch ein paar Sekunden später schien es, als würde ihm klar werden, was er gerade gesehen hatte und er blickte sie sofort wieder an.

Er ließ von den Baum ab, blickte sie an, wirkte wie hypnotiersiert. Vorsichtig ging er auf sie zu, Nahia nahm eine ängstliche Haltung ein, obwohl sie das keinesfalls war. "Heeyy" meinte er vorsichtig und einfühlend. "Es ist alles okay, ich tu dir nichts." Knapp vor der Hündin ließ er sich nieder. Er war ein bisschen größer als sie und blickte somit auf sie herab. Okay, blickte war nicht gerade das richtige Wort, er gaffte gerade zu.

Ihr Blick wandtere kurz zu der Katze nach oben. Nahia zwinkerte dem Kater kurz zu, dann blickte sie zum Boden zurück, zog die Pfote in die Höhe und machte ein schmerzverzerrtes Gesicht. Blutverklebt war das Bein. Es war zwar nicht iht Blut, doch das brauchte der Rüde ja nicht zu wissen.

"Was ist passiert?" fraggte der Polizeihund, als er ihre Pfote bemerkte. "Ein anderer Streuner hat mich gebissen, weil er mein Futter klauen wollte."[b] meinte sie weinerlich.

Sie schreckte auf, als menschliche Stimmen hinter ihr ertönte. [b]"Da vorne ist er! Jessey!"
riefen sie Menschen. Der Rüde, anscheinend Jessey, blickte jedoch nicht aus, sondern starrte weiter nur auf die hübsche Hündin. Menschenlachen ertönte, dann rief einer: "Hat er wohl eine hübsche Hündin gefunden. Kommt wir holn ihn." meinte einer der Männer. Doch als sie näher kamen, rief einer: "Das ist eine Streunerin! Schnell, schnappt sie!"

Die Augen der Hündin weiteten sich erschrocken. "Ich muss weg!" meinte sie schnell und stürmte an dem Rüden vorbei. [b]"Warte!"[b] rief ihr dieser hinterher, seine Stimme klang bittend. Nahia blickte auf ihn zurück. [b]"Werde ich dich wiedersehen?"[b] Sie nickte, immer noch laufend, weil etwas anderes ihn sicher wütend hätte werden lassen. Die hübsche Hündin hatte genug Erfahrungen mit solchen Rüden.

[b]"Pass auf!"[b] bellte Jessey plötzlich, doch es war zu spät. Ein stechender Schmerz in der Schulter ließ sie zusammenzucken. Sie strauchelte und knallte auf den Boden. Müdigkeit machte sich sofort in ihr breit, ihr fielen die Augen zu. [b]"Guter Schuss!"[b] hörte sie gerade noch einen der Männer lachend sagen, dann schlief sie ein. Die Männer packten sie und brachten sie in den Kofferraum des Autos, doch dass bekam die Hündin gar nicht mehr mit.

____________________

____________________
And I'm so sick of lovesongs,
so tired of tears.
So done with wishing
you were still here.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen


 Câine


avatar

BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   Do Nov 01, 2012 2:03 am

Câine trottete langsam durch die Gassen der Stadt. Cher aÁmi fehlte ihm, aber es war zu gefährlich für ihn...hier auf der Straße. Aufeinmal hörte er etwas, einen lauten Knall. Das Geräusch war ähnlich wie das eines Jagdgewehrs, damit kannte er sich aus, und er wusste auch welchen Schaden solche Monschen-Waffen ausrichten konnten. Deshlab drehte er sich um und rannte in die entgegen gesetzte Richtung davon, immer darauf bedacht nicht zu sehr aufzufallen. Erst nach einigen Minuten beruhigte der Kampfhund sich und drosselte sein Tempo. Sein Magen begann zu knurren...er hatte schon lange nichts mehr gefressen. Da sah er eine Katze, die auf einer Bank saß. Vorsichtig kam er auf sie zu.
Die Katze sprang auf und krümmte den Rücken, Câine blieb stehen. Was willst du? fragte die Augen der Katze Ich wollte Sie fragen, ob du weißt was da geschehen ist. Bei dem Schuss, wollte der Straßenhund wissen und setzte sich in einiger Entfernung auf den regennassen Boden. Natürlich, aber es interessiert mich nicht, gab die Katze genervt zurück.Und was?, hakte Câine etwas zu ungeduldig nach. Die Katze starrte ihn verächtlich anIrgendso ein bescheuerter Mensch und ein Köter sind von einem Zug überrollt worden.
Die Menschen sagen es war Mord[/b] Mord!, das Wort hallte unheilvoll im hellbraunen Kopf des Rüden nach. Dieses Wort erinnerte ihn an Krimi und Thriller, seine beiden Jugendkameraden. Die beiden hatten sich für soetwas interessiert und hatten ihn in jede Gefahr mit hineingezogen. Meistens war es Krimi der die Opfer fand und Thriller derjenige der die Teorien aufstellte. Er lächelte bei dem Gedanken an die beiden Was sie wohl grade trieben.Was gibts da zu grinsen?, brachte die Stimme der Katze ihn wieder zurück in die Gegenwart.Nichts, ich gehe dann mal. Vielen Dank, Miss...? Die Katze sah ihn einen Moment lang perplex an Ich bin Lucia, miaute sie dann.
Vielen Dank für ihre Auskünfte und die Zeit, die Sie mir geopfert haben, Miss Lux, dann drehte er sich um und ließ die verwirrte Katze auf der Bank zurück. Jemand war ermordet worden. Ein Straßenhund wie er, gemeinsam mit einem Menschen. Câine hatte schon viel gesehen, auch Menschen die sich gegenseitig umbrachten. Oder Menschen die Tiere töteten. Aber nochnie hatte er gehört, dass jemand gleichzeitig Menschen und Tiere tötete. Gut das Cher Ami nichtmehr bei ihm war, was wäre geschehen, wenn der Mörder- den er inzwischen in Gedanken nurnoch den >Seelenfresser< nannte- Cher Ami in die Finger bekommen und umgelegt hätte? Der Kampfhund zitterte bei diesem Gedanken. Zum Glück waren Nothing und Dog weit weg und in Sicherheit.
Gedankenverloren streifte er durch die Straßen der Stadt, bis er plötzlich neben den Gleisen stand, Menschen versperrten ihm die Sicht, aber er wusste, was er sehen würde wenn sie nicht da wären. Zwei Leichen, ein Mensch und ein Hund, kaum noch zu indentifizieren. Aus dem Augenwinkel sah er etwas vorbeihuschen, doch als er sich umdrehte, war dort nichts, außer einer Gruppe Menschen die aufgeregt miteinander diskutierten. Okay...hier würde er nichts finden, erst recht nichts fressbares. Mit einem müden Jaulen trabte er wieder los, diesesmal in Richtung Wald. Dort würde ihn niemand stören, und vielleicht fand er auf dem nahegelegenen Schrottplatz ja etwas zu Fressen.

[Läuft durch die Stadt-Hört einen Schuss-Unterhält sich mit einer Katze-Geht zu den Schienen-will in den Wald]

____________________

____________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen


 Gast

Gast
avatar

BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   Do Nov 01, 2012 5:35 am

Sherlock machte sich einen Spaß daraus den Rüden zu ärgern. Er rief ihm Sachen zu, die ihn reizten. Beschimpfte ihn. Nannte ihn einen Dummkopf. Der Hund wurde immer wütender. Sherlock lachte. Diese Hunde. Sie waren einfach zu leicht zu ärgern. Er stolzierte im Baum hin und her. Sprang von Ast zu Ast und lachte schadenfroh. Irgendwann fing er an ein Lied zu trällern. Er hatte einfach zu gute Laune. Erst ein Mörder, der bereits zwei umgebracht hatte und dann das hier. Das machte einen Heiden Spaß. Der Hund würde ihn eh nie kriegen.
Zur Unterstreichung seiner These sprang er einen Ast weiter nach unten. Er war nun nur noch wenige Zentimeter von den Vorderpfoten des Hundes entfernt. Der Hund kläffte wie wild, doch er konnte nichts machen. Sherlock war ihm einfach zu weit oben. Der Kater lachte und lachte. Beinahe wäre er heruntergefallen. Deshalb liebte er es eine Katze zu sein. Er konnte klettern. Und Hunde ärgern. Er streckte ihm die Zuge heraus. Es folgte wütendes Gebell.
Wohl einer von der ganz schlauen Sorte, was? Da kam ihm eine Idee. Grinsend schabte er mit seinen Krallen an der Rinde. Kleine Holzstückchen rieselten herab. Dem Hund in die Augen. Er fiepte und jaulte vor Schreck. Dann rieb er sich mit seinen Pfoten über die Augen. Verzweifelt bemüht, die Stückchen wieder herauszubekommen. Das nutzte Sherlock, um ihn mit der Pfote eins überzuwischen. Dann sprang er schnell in Sicherheit. Keine Sekunde zu früh. Der Hund sprang rasend vor Zorn nach oben und schlug nach dem Ast. Als er ihn traf jaulte er wieder.
Lachend rief Sherlock: Du kriegst mich eh nie.
Na warte du Viech. Ich warte hier, bis du verhungerst.

Sherlock kringelte sich vor lachen. Er wusste, dass der Hund keine Chance hatte. Wenn die Menschen kamen, würde er ein wenig miauen und die Sache wäre wieder im Lot. IHM könnte man nichts anhängen. ER war doch nur ein armer, dummer Kater. Er prustete los. Der Hund funkelte ihn wütend an und kläffte.
Das ihr nicht merkt, wie lächerlich bellen ist!
Doch da wurden seine Pläne durcheinander geworfen. Von der Seite kam eine Hündin heran gehumpelt. An ihrem Bein klebte Blut. Sie jaulte. Sherlock war sofort klar, dass die Hündin nur so tat. Hätte sie sich wirklich so verletzt, würde sie sich nicht so bewegen. Dafür war an ihrem Bein zu viel Blut.
Er grinste. Noch mehr, als er sah, wie der Hund auf sie abfuhr.
Ok. Einer von der ganz,ganz,ganz,ganz schlauen Sorte. Während die beiden sich unterhielten, putzte Sherlock sich ein wenig. Lang würde er eh nicht mehr auf diesem Baum rumhocken. Da hörte er die Stimmen der Menschen. Er blickte auf. Tatsächlich. Da kamen sie. Sie lachten beim Anblick ihres Köters. Tja, der starrte auch, wie von Sinnen auf die Hündin. Doch diese sprang plötzlich davon. Offensichtlich ein Streuner. Sherlock blickte ihr nach und wunderte sich noch über ihr auftreten, als ein Schuss ertönte. Die Menschen hatten mit einem Betäubungsgewehr nach ihr geschossen. Sie viel benommen zu Boden.
Schon zum zweitten Mal an diesem Tag überkam Sherlock das Bedürfnis jemandem zu helfen.
Muss wohl an Entzug liegen. ich habe wirklich schon zu lange keinen Fall mehr gelöst. Trotzdem sprang er vom Baum. Direkt zu dem Hund. Der beachtete ihn erst gar nicht. Dann, als er ihn bemerkte, weiteten sich seine Augen vor Hass und er war in Begriff ihn anzugreifen, doch Sherlock machte "Psst"
Dann flüsterte er: Ey. Du willst sie doch auch retten oder? Dann hilf mir jetzt. Lenk die Menschen ab und ich kümmere mich um sie...
Ne... es ist besser, wenn ich mich um sie kümmere. Ich kann sie besser tragen.

Sherlock nickte doch dann fügte er hinzu: Das heißt aber noch lange nicht, dass wir Freunde sind. Du bringst sie in Sicherheit und ich lenk die Menschen ab. Dann sehen wir uns nie wieder. Klar!
Der Hund nickte. Dann sprang Sherlock in den Kreis der Menschen. Er versuchte Krampfhaft nicht zu lachen. Heute war aber wirklich ein komischer Tag!
Er fing an zu jaulen. Nicht so, wie die Hunde. Richtig! So wie nur Katzen es können, und so laut, wie nur er es konnte. Dann fing er an, sich zu wälzen. Die Menschen startte ihn erstaunt an. Dann sprang Sherlock merkwürdig zuckend zur Seite. Weg von der Hünden. um dem genzen die Krone aufzusetzen zuckte er mit dem Kopf und spuckte. Zwischendurch stieß er ein paar hickser aus. Das war aber nicht beabsichtigt. Das waren die unterdrückten Lachanfälle. Er legte sich auf die Seite und bewegte sein Bein, so schnell er konnte und begann im Kreis zu rennen. Dann, als er sich der vollen Aufmerksamkeit der Menschen bewusst war rannte er davon. Und! Die Menschen hinterher. Aus dem Augenwinkel sah Sherlock, wie der Hund die Hündin nahm und in RIchtung Wald davon sprang. Er machte noch ein wenig so weiter, dann sprang er auf dem nächsten Baum und kletterte bis in die Krone. Dort quitschte er vor lachen. Noch mehr, als er die wütenden Schreie der Menschen hörte.
Nach oben Nach unten


 Teek

Gefangener Rächer
avatar

BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   Do Nov 01, 2012 6:38 am

(Mit 4 Jahren sind Hunde normalerweise noch nicht alt^^)
Menschen waren wohl ungeschickt und dachten oft seltsame, nicht nachvollziehbare Dinge, aber dumm waren sie nicht. Sie würden die Pfotenspuren sicher entdecken und ihnen folgen, um die Hunde aufzuspüren. Aber einen kleinen Vorsprung haben wir. Den müssen wir nutzen... Teek warf einen Blick über die Schulter, zu der Schäferhündin. Jetzt, wo er die Umgebung nicht mehr bei jedem Schritt nach möglichen Gefahren wie heranstürmenden Menschen oder auf sie gerichtete Schusswaffen absuchen musste, und wo sie das Schlimmste hinter sich hatten, war er entspannt genug, um sich das seltsame Paar genauer anzusehen. Der Geruch nach Blut, der ihm entgegen schlug, erinnerte ihn an die Verletzung der Schäferhündin. Aha, also deshalb kommt sie mit. Sie muss sich erst einmal ausruhen...

Mit wütend zusammengekniffenen Augen kauerte die graubraune Katze im Nacken der Hündin, die Krallen in ihr dichtes Fell gegraben, um sich festzuhalten. Sie fauchte etwas und robbte nach vorne, offenbar in dem Versuch, mit Jenna zu sprechen. Kann ich verstehen. Ich würde es auch nicht mögen, einfach so hochgehoben und getragen zu werden. Sie hatte sicher nicht darum gebeten. Vermutlich wäre sie auch alleine klargekommen. Teeks Blick fiel auf Jenna und er merkte, dass die Bewegungen der Schäferhündin etwas steif waren. Ihr kurzatmiges Hecheln drang leise, aber deutlich an sein Ohr. Machte ihr die Verletzung etwa so sehr zu schaffen? Es war ja schließlich nur ein Streifschuss. Hätte Teek diese Wunde gehabt, hätte er allerhöchstens ein bisschen gehinkt. Und nie, nie hätte er die anderen Hunde auch nur im Entferntesten ahnen lassen, wie es um ihn stand. Schwäche zu zeigen, wenn man unter Fremden war, war nie gut. Jenna musste es also wirklich nicht sonderlich gut gehen. Oder sie ist einfach zu sensibel und ist Schmerzen nicht gewöhnt... Aber das glaubte Teek nicht. Zwar kam ihm die Schäferhündin etwas unerfahren und in manchen Dingen – wie zum Beispiel, als sie den Menschen gebissen hatte – ziemlich gedankenlos und leichtsinnig vor, aber die langen Narben an ihren Beinen und ihr eingerissenes Ohr zeugten von vielen Wunden, die sie im Laufe ihres Lebens ertragen hatte.

Als Jenna plötzlich verlangsamte und anhielt, dachte Teek zuerst, es sei wegen ihrer Verletzung. Jetzt stehen zu bleiben, wo sie noch nicht völlig in Sicherheit waren, war zwar äußert unklug, aber der Schäferhundmischling bremste ebenfalls und ließ Nightmare ein Stück vor laufen, um dieser Jenna im Notfall Beine zu machen. Aber das war nicht nötig. Sie schüttelte sich nur, sodass die graubraune Katze unsanft von ihrem Rücken fiel. Teek spürte, wie seine Abneigung zu dieser Hündin wuchs und Ärger in seinen Pfoten prickelte. Wusste sie denn gar nichts vom Leben? Wusste sie nicht, dass eine Katze, mit der man so umsprang, einem im Normalfall mehrere gesalzene Krallenhiebe auf die Nase verpasste? Oder hatte sie einfach noch nie eine Katze kennengelernt? Schulterzuckend setzte sich der Rüde wieder in Bewegung. Die Probleme dieser Hündin sollten ihre eigene Sorge sein, er würde sich nicht einmischen. Es war kindisch, wie sie ständig seinen Blick suchte, um ihm mit ihren dunklen Augen zu versichern, wie sehr sie ihn hasste. Es war kindisch, dass sie sich die Katze wie einen nassen Sack über die Schulter geschwungen hatte und sie jetzt einfach abschüttelte wie eine lästige Zecke. Aber einige Hunde waren halt so. Um die brauchte Teek sich gar nicht zu kümmern. Er lief schneller, schien zu schweben und holte mühelos Nightmare ein. Im Gegensatz zu ihr hatte er die Nacht nicht schlaflos verbracht, sondern war gegen Mitternacht einige Stunden losgezogen und hatte einige Mülltonnen geplündert und einige Mäuse gefangen, ehe er wieder, noch lange vor Sonnenaufgang, zum Bunker zurückkehrte. Nightmare dagegen war die ganze Nacht auf Nahrungssuche gewesen und Teek konnte sich vorstellen, dass sie müde war.

Schnelle Pfotenschritte hinter ihnen kündigten die Anwesenheit der Schäferhündin an. Kurz darauf tauchte sie in Teeks Blickfeld auf und reihte sich neben ihm ein, wobei sie zum Glück – zu ihrem eigenen Glück, wie Teek grimmig dachte – respektvollen Abstand hielt. Kurz darauf rannte sie, vom Gewicht der Katze befreit, an ihm und Nightmare vorbei. So, als sei sie jetzt die Anführerin. Eine kleine Flamme kalten Ärgers züngelte in Teek empor und drängte gegen seine Pfoten, versuchte ihn dazu zu bringen, dass er schneller lief und diese großspurige Schäferhündin überholte. Aber Teek zügelte sich. Er würde ihre Spielchen nicht mitspielen. Wollte sie vorne laufen? Gut, sollte sie. Ohne ihn und Nightmare kam sie eh nicht sonderlich weit. Und wenn sie sich einbilden wollte, sie führe die Gruppe an – Teek hatte nichts dagegen. Er brauchte solche Machtbeweise nicht. Wer wirklich die Gruppe anführte, war Nightmare und das wusste er. Nightmares Autorität musste nicht durch solche Floskeln wie „Vorne laufen“ gefestigt werden. Trotzdem fand er es nicht sehr reizvoll, für den Rest ihrer Flucht die Hinterbeine und den schwingenden Schwanz der Schäferhündin betrachten zu müssen. Er wandte sich um. Wo blieb die Katze? Sie war zwar flink, wie alle Ihresgleichen, aber rennende Hunde sind in der Regel trotzdem schneller als rennende Katzen und nachdem diese Katze Nightmare vor dem Tierfänger gerettet hatte, wollte Teek sie ungern einfach zurücklassen.

____________________

____________________
ALONE WITH MY HATE

FIGHTING FOR EVERY IMPORTANT THING OF MY LIFE
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen


 Jenna

Broken Soul
avatar

BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   Do Nov 01, 2012 7:07 am

(ich weiß das war ein Kommentar Jennas seits)

Die Beine der Schäferhündin trugen ihren schlanken Körper weiter über den Boden.
Bald lief sie wieder auf selber Höhe mit diesem Teek und dieser schwarzen Hündin... wie hieß
sie noch gleich Nightmare! Sie rannte weiter stur gerade aus. Härte und die übliche leere spiegelten sich
in ihren braunen Augen wieder sie musste hier doch ürgendiwie weg kommen.
Sie Katze war aus ihrem Blickfekd verschwunden beinahe Schade fand das Jenna da
das kleine klauenbesetze Tier sie wenigstens für eine kurze Weile belustigt hatte.
Etwas was Jenna nicht oft nein beinahe garnicht hatte. Aber nun war auch dieses kleine Wesen weg
und sie war allein, allein mit ihrer Vergangenheit und ihren Gedanken.
Der Wind der von der anderen Richtung kam zerzauste kurz Jennas Fell, aber das war ihr momentan
nun wirklich egal schließlich hatte sie momentan schlimmere Probleme.
Nicht nur das sie neben dem wahrscheinlichst bescheuersten Rüden aller Zeiten und seiner ferrückten,
kleinen Freundin lief nein sie wurde auch noch von der verdammten Polizei gejagt.
Nun bereute Jennas es das sie zu diesen blöden Schienen gegangen war u.s.w
Die Schäfer mix Hündin wolllte einfach nur noch alleine sein sie wollte nicht
die wütenden Blicke des Rüdens wechseln und sie wollte nichts mit dieser schwarzen Hündin zu tun haben.
Langsam henkten sie die Menschen ab und Jenna lief in Richtung Wald.
Dort machte sie eine Weile halt. Sie schaute sich um und wechselte dann blitzschnell die Richtung
Andere könnten denken sie würde die zwei Hunde im Stich lassen doch wenn man nur etwas verstand hatte
dann erkannte man das Jenna die Menschen aus sich lenken wollte.
Die Polizei kam näher und Jenna bellte zweimal laut und rannte dann los.
Noch einmal blieb sie stehen und drehte sich zu Teek und Nightmare um, dann
verschwand die Richtung Schrottplatz und tatsächlich die Menschen folgten ihr und ließen
von den anderen ab. Jenna wollte weder Heldin spielen noch Selbstmord begehen sie war nicht dumm
und wusste das die Menschen den Hund nur an den Hals wollten weil sie diesen Biss abgegeben hatte.
Eigentlich wäre dies ihr egal doch ein wenig Würde hatte die Hündin auch noch!

(rennt)

____________________

____________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen


 Nahia


avatar

BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   Do Nov 01, 2012 8:25 am

Immer noch im Tiefschlag merkte die Hündin nicht, wie der Spürhund sie vorsichtig aus dem noch offene m Kofferraum nahm und sie wie einen nassen Sack über die Schultern warf. Dann lief er -so schnell es das zusätzliche Gewicht zuließ- davon, weg von seinen Menschen. Jessey steuerte den Wald an, jedoch so weit wie möglich weg von der Stelle, an der der Kater gefolgt von den Menschen hineingerannt war.

Irgendwann erblickte er eine Gruppe anderer Hunde und anscheinend auch eine Katze, obwohl er sich nicht ganz sicher war. Wieso sollte denn ein paar Hunde mit einer Katze herum streifen? Auch egal! "Heyy!" rief er laut, um die Hunde auf sich aufmerksam zu machen. Er musste zurück zu seinen Heeren, sonst würde dieser ihn noch suchen und auf die hübsche Hündin treffen.

Er wusste nicht, ob die Hunde ihn gehört hatten, aber es wurde Zeit. Er musste gehen, damit keiner die hübsche Namenlose fand. Da er sicher war, dass sie schlief, beugte er sich kurz hinuter und drückte ihr einen Kuss auf die weichen Lippen. "Auf Wiedersehen, Pinzessin" hauchte er und lief dann los, dorthin wo er den Kater und die Menschen vermutete.

Nahia schlief immer noch fest, doch es war kein traumloser Schlaf. Oledo spukte durch ihre Träume und sie zuckte immer wieder unruhig zusammen. Einige Tränen sammelten sich in den geschlossenen Augen der schlafenden Schönheit, als sie in ihrem Träumen ihre Vergangenheit erneut durchlebte und sah, wie ihr Bruder und die anderen Verehrer ihren Geliebten töteten. Erst als sie Lippen auf den Ihren spürte und im Traum glaubte, es wären Oledos, beruhigte sie sich wieder.

sry, dass es so wenig ist >.<

____________________

____________________
And I'm so sick of lovesongs,
so tired of tears.
So done with wishing
you were still here.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen


 Teek

Gefangener Rächer
avatar

BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   Sa Nov 03, 2012 3:45 am

Eigentlich hatte Teek gedacht, er, Nightmare, Jenna und die Katze seien jetzt vorerst außer Gefahr. Die Menschen konnten ihnen mit ihren sperrigen Wagen nicht quer über die Felder und durch den Wald folgen, und zu Fuß waren sie so langsam, dass sie die Hunde nie und nimmer einholen konnten. Dass sie es versuchen würden, war klar. Diese Hündin, Jenna, hatte einen der Ihren blutig gebissen, und die graubraun getigerte Katze hatte einen von ihnen übel zerkratzt. Menschen waren gewalttätig, aber Gewalt, die von Tieren ausging, akzeptierten sie nie.

Als jetzt hinter Teek und den Anderen – viel näher, als Teek erwartet hätte – das Dröhnen des Automotors und das Quietschen der Reifen erklang, fuhr der dunkle Schäferhundmischling unwillkürlich zusammen und wirbelte herum. Wie können sie schon hier sein? Nightmare hatte die kleine Gruppe quer über die regennassen Äcker geführt. Die Autos der Menschen mussten um die Felder herumfahren. Sie hätten eigentlich viel länger brauchen sollen....aber da waren sie, in Sichtweite, knappe 50 Meter entfernt, und da ein Auto viel schneller ist als ein Hund, kamen sie rasch näher. Es war der große graue Laster der Tierfänger, in derselben Farbe ihrer Uniformen, begleitet von zwei Streifenwagen. Das Martinshorn war verstummt und das Licht ausgeschaltet; anscheinend versuchten die Menschen, unauffällig zu sein. Klar, dass das bei ihnen nicht funktionierte.

Teek zwang seine Pfoten, sich noch schneller zu bewegen, bis der Boden unter ihm verschwamm, und mit einem dringenden Blick forderte er Nightmare auf, dasselbe zu tun. Jenna und die Katze wären für seine Warnung wohl kaum empfänglich. Na los doch, beeilt euch! Zwar dachte Teek nicht wirklich, dass die Menschen sie erwischen würden, aber Vorsicht war immer besser als Nachsicht. Übermäßiges Selbstvertrauen konnte todbringend sein. Und wenn irgendetwas schiefgehen konnte, dann würde es auch schiefgehen. Die Schäferhündin Jenna dachte das anscheinend auch, denn sie beschleunigte ihre Schritte, bis sie Teek erneut überholte. Er stöhnte innerlich. Kann sie nicht einmal ihre dummen Spielchen lassen? Wenn die Situation nicht so brenzlig wäre, trüge sie längst die Spuren meiner Zähne.

Nun erreichten sie endlich den Rand des Ackers – die rettenden Bäume. Wenn sie sich hier versteckten, würden die Menschen sie nie finden. Teek legte noch einen Zahn zu und wäre beinahe in die Schäferhündin hineingelaufen, die am Waldrand abrupt stehen geblieben war. Er fing sich gerade noch rechtzeitig ab und schaffte es, sie nicht zu berühren – das wäre ihm nun wirklich zuwider gewesen. Eine Mauselänge vor ihrer Schwanzwurzel kam seine Schnauze zum Stehen, ehe er mit einem verhaltenen Knurren einige Schritte rückwärts machte. Was sollte das denn jetzt schon wieder? Merkt sie denn nicht, dass wir VERFOLGT werden? Dass wir es EILIG haben? Offensichtlich nicht. Jedenfalls sah sich die Hündin in aller Ruhe um und betrachtete die Prozession der Menschenwagen, die sich durch den schlammigen, steinigen, schlaglochträchtigen Feldweg quälte. Ein verräterisches Funkeln trat in ihre kalten Augen. Teek kannte dieses Funkeln von sich selbst und wusste, was es bedeutete: Sie hatte einen Plan.

Kaum einen Herzschlag später zeigte sich, wie wahr seine Worte waren. Mit einem blitzartigen Start, den selbst ein Windhund nicht besser hingekriegt hätte, rannte die Hündin los. Aber nicht in den Wald, nein – sie flitzte auf das offene Feld hinaus, seitlich den Waldrand entlang. Sie duckte sich nicht und machte sich nicht klein, sondern sie lief hoch aufgerichtet und gab sich keine Mühe, sich vor den Blicken der Menschen zu schützen. Es war offensichtlich, dass sie das mit Absicht tat und nicht aus purer Nachlässigkeit. Wie vom Donner gerührt starrte Teek ihr nach. Das Erste, was er dachte, war: Jetzt ist sie endgültig verrückt geworden. Dann dachte er: Die wären wir los. Und erst dann, als er die aufgeregten Rufe der Menschen hörte, die durch die offenen Autofenster zu ihm, Nightmare und der Katze vordrangen („Da ist einer!“, „Das ist diese Tollwütige, die Joe in den Hals gebissen hat!“...) verstand er. So nervig die Hündin auch war, logisch denken konnte sie anscheinend. Sie wusste, dass die Menschen die Tiere nur verfolgten, weil sie, Jenna, einen der Ihren verletzt hatte. Sie wusste, dass die Menschen Rache wollten und den vermeintlich tollwütigen Hund fangen wollten – aber nur diesen. Die anderen Hunde würden sie, vorerst zumindest, links liegen lassen. Und das verschaffte Teek und Nightmare einen entscheidenden Vorsprung. Einen Vorsprung, den sie nutzen mussten.
Und trotzdem zögerte Teek. Die ihm so verhasste Hündin hatte ihm und Nightmare eben geholfen. Und damit hatte sie sich selbst in Gefahr gebracht. In Teeks Augen tat sie zwar nicht, weil sie wirklich helfen wollte, sondern nur, um damit angeben zu können, wie mutig sie war, aber das änderte nichts an dem, was sie tat. Irgendwie wäre es undankbar, sie ihrem Schicksal zu überlassen. Die Autos der Menschen hatten bereits kehrt gemacht und fuhren nun über einen anderen Feldweg Jenna hinterher, die auf die Müllhalde zuzusteuern schien. Aber was wollte sie dort machen? Sich verstecken? Wenn sie damit durchkommt, würde mich das wundern. An der Müllhalde gibt es weder gute noch sichere Verstecke. Andererseits....wenn die Hündin bis jetzt als Straßenhund gelebt hatte, ohne gefangen oder getötet zu werden, musste sie wissen, was sie tat. Und Teek war sicher der Letzte, dem es Leid täte, wenn sie gefangen wurde. Er wandte sich demonstrativ ab. “Worauf warten wir noch? Wir müssen los.“ Die Worte klangen dumpf und undeutlich, weil Teek ja immer noch die Pistole im Maul hatte – und er würde sie nicht loslassen. Niemals – aber man konnte sie verstehen. Und Nightmare war nicht der Typ Hund, der wegen so etwas lacht.
Und da passierte zum zweiten Mal etwas Unerwartetes. Teek war so beschäftigt mit Jennas plötzlichem Verschwinden gewesen, dass er nicht auf die Umgebung geachtet hatte. Deshalb wirbelte er herum und ließ fast die Pistole fallen, als ein lautes „Heyy!“ über das Feld schallte. Es war eine Hundestimme gewesen, so viel war klar. Aber was machte jetzt noch ein Hund hier? War das eine Art Versammlung oder was?

Der Fremde, der etwa zwanzig Hundelängen entfernt da stand und Teek, Nightmare und die Katze anstarrte, schien ein Schäferhund zu sein, wenn Teek die Fellfarbe und die Ohrenform auf die Entfernung richtig deutete. Verwirrt hob er den Kopf und sog die vom Regen reingewaschene Luft tief ein. Was soll das denn? Was macht jetzt ein Schäferhund hier? Wer ist er? Die Muskeln des Schäferhundmischlings spannten sich an, und er lehnte sich leicht zurück, bereit, zu fliehen oder zu kämpfen. Seine Gedanken flogen zu Nightmare und der Katze, und er hoffte, sie würden bleiben, wo sie waren, falls der Schäferhund zu den Menschen gehörte oder sonst irgendwie Ärger suchte. Der Wald war nicht mehr weit. Um bereit zum Zubeißen zu sein, ließ Teek die Pistole fallen, die er immer noch im Maul hatte, und legte eine Vorderpfote darauf.
In dem Moment fiel ihm etwas auf: So etwas wie ein schlaffes, kleines Bündel, das reglos vor den Pfoten des Schäferhundes lag. Er musste es bis hierher getragen haben....weiß-braun-grau geschecktes Fell in Blue-Merle-Zeichnung, das vom leichten Wind aufgeplustert wurde, schlanke Läufe, die leblos ausgestreckt waren, muschelförmige Ohren und eine lange, buschige Rute mit weißer Spitze. Das war Nahia!

Vor Überraschung hätte Teek fast aufgejault. Tausend Fragen wirbelten ihm im Kopf herum. Was machte Nahia bei diesem Schäferhund? Lebte sie noch, oder war sie nur ohnmächtig? Was war passiert? Wer war dieser Schäferhund, und warum trug er ihnen Nahia hinterher? Gehörte er den Menschen? Sollte das ein Köder sein? Teek grub die Krallen in den Matsch und spürte, wie seine Lefzen sich ganz von selbst kräuselten und den Blick auf lange, gelbliche, todbringende Reißzähne freigaben. Ein leises Knurren entrang sich seiner Kehle. Teek hasste Dinge, die er nicht verstand. Eigentlich wäre er vorsichtiger gewesen, denn der Rüde konnte von den Menschen geschickt worden sein, als Köder. Aber nachdem Jenna die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich gelenkt hatte, war so etwas unwahrscheinlich, deshalb ließ Teek die Pistole dort fallen, wo er stand, und sprang los, sobald er den ersten Schrecken überwunden hatte. Das dauerte genau so lange, wie der Schäferhund brauchte, um sich zu Nahia hinunter zu beugen, mit der Schnauze sanft ihre Lefzen zu berühren, sich dann umzudrehen und davon zu traben, ein Verhalten, das Teek noch mehr verwunderte. Wohl einer von Nahias zahlreichen Liebhabern...aber warum geht er weg?

Er erreichte Nahia und bremste seinen gestreckten Galopp, um dem Schäferhund nachzublicken, der sich nicht umsah. Jetzt konnte Teek erkennen, dass der Hund ein Geschirr trug – grün mit weißen Streifen, ein klassisches Julius-K9-Geschirr. Auf einer Seite war ein schwarzer Stoffstreifen mit der Aufschrift „Polizei“ angebracht. Die andere Seite des Geschirrs konnte Teek nicht sehen, aber er wusste, was dort stand: „Bitte nicht ablenken. Ich bin im Dienst.“ Er kannte dieses Geschirr, es war dasselbe, das er damals getragen hatte, als er noch Polizeihund war....sein Nackenfell stellte sich noch steiler auf, falls das überhaupt möglich war. Nicht daran denken, das lenkt dich doch bloß ab.... Aber er musste daran denken. Dieser Hund machte den Eindruck, als habe er nicht viel Erfahrung mit Abenteuern und habe die meiste Zeit seines Lebens auf dem Trainingsplatz verbracht. So, wie es Teek gemacht hatte, als sein Leben noch versprach, das glückliche und erfüllte Leben eines Hundes zu sein, dessen Existenz einen Sinn machte und der einen Besitzer hatte, auf den man sich hundertprozentig verlassen konnte....es war unfair. Verdammt unfair. Warum konnten Hunde wie dieser hier sorglos leben, während für Teek jeder Tag der Letzte sein konnte? Warum war ausgerechnet ihm so viel Schlimmes passiert, während andere Hunde verwöhnt und verhätschelt wurden? Na ja, zumindest weiß ich jetzt, warum der Hund umkehrt...er muss zu seinem Besitzer zurück. Und dass Nahia lebte, sah Teek jetzt auch. Ihre Flanke hob und senkte sich im Rhythmus ihrer regelmäßigen Atemzüge.

“Warte!“ Das Wort kam schneller über Teeks Lefzen, als er es aufhalten konnte. Sein Ton hatte etwas Herrisches, Bedrohliches. Ich weiß nicht, ob ich ihm trauen kann, aber ich will wissen, was los ist. Jetzt. Der Schäferhund hielt an und blickte über die Schulter zurück, zu Teek. In seinen kastanienbraunen Augen stand Argwohn. “Was soll das? Was ist mit ihr passiert!?“
Jetzt drehte sich der Schäferhund vollends um. “Meine Menschen haben sie betäubt. Ich wollte sie retten, na ja, und so ein schwarzer Kater hat mir dabei geholfen, die Menschen abzulenken. Dann habe ich sie hierher gebracht, weil ich glaube, das sie zu euch gehört. Tut mir Leid, ich muss los – mein Herrchen wartet.“ Mit diesen Worten wandte er sich wieder ab und trottete weiter, während Teek ihm hinterherstarrte wie elektrisiert. Die Menschen hatten Nahia betäubt....aha. Sie war schon weg gewesen, als die Hundefänger eintrafen, also musste sie zurückgekehrt sein – ihnen direkt in die Arme. Warum der Schäferhund Nahia geholfen hatte, war klar: Er war wohl einer von vielen, die dem angeblichen Charme der zierlichen Australian-Sheperd-Hündin nicht widerstehen konnten. Aber ein schwarzer Kater? Das musste der gewesen sein, der kurz bei den Gleisen aufgetaucht war, ohne sich am Kampf zu beteiligen. Also hatte er ihnen am Ende doch geholfen... seltsam. Das war gar nicht katzentypisch. Aber es gab wichtigere Dinge, über die Teek jetzt nachdenken musste.

Kurz entschlossen trat er vor, schloss seine Zähne um Nahias elastisches Nackenfell und richtete sich dann auf. Sie war schwer, schwerer als die Pistole, und wäre Teek nicht vom Polizeihundetraining und von den vielen Diebeszügen bei Metzgern und Mülltonnen so geübt darin gewesen, Gewichte zu tragen, hätte er sie vermutlich wieder fallen gelassen. Aber er ertrug die Nackenschmerzen, hielt den Kopf dennoch hoch erhoben – alles andere wäre ein Zeichen von Schwäche gewesen – und ging langsam rückwärts. Nahias Hinterbeine streiften den Boden und verursachten ein schleifendes Geräusch, während Teek sich langsam nach vorne drehte und schneller zu laufen begann, desto mehr er sich an das Gewicht der Hündin gewöhnte. Nahias Körper behinderte seine Vorderbeine, weshalb Teek dennoch länger brauchte als gedacht, um Nightmare zu erreichen. Er senkte den Kopf und ließ die schlafende Australian-Sheperd-Hündin neben der schwarzen Anführerin zu Boden gleiten. “Kannst du sie tragen?“

Die Antwort wartete er nicht ab. Schließlich hatte er schon etwas zu tragen, es ging gar nicht anders. Mit der Nase am Boden machte er kehrt, suchte die Stelle, wo er die Pistole fallen gelassen hatte. Er wollte sie im Fluss versenken – dort wäre sie sicher vor Menschen. Vor Teek schimmerte Etwas metallisch auf der nackten Ackererde. Die Pistole! Er war fast erleichtert, sie gefunden zu haben, als er sie geschickt mit einer Vorderpfote in die richtige Position brachte und sie sich schließlich erneut ins Maul klemmte. Okay, das war´s. Sein Blick streifte erneut die Polizeiwagen, die schon fast außer Sichtweite waren, und kurz zögerte Teek. Wenn Jenna jetzt in Schwierigkeiten geriet, war er eh zu weit weg, um zu helfen, aber....? Nein. Er musste die Pistole verschwinden lassen und Nightmare dann dabei helfen, Nahia zu tragen. Jenna musste sehen, wo sie blieb. Entschlossen sprang Teek zu Nightmare hinüber, zum Waldrand. “Wir können gehen.“

[ rennt auf den Wald zu | beobachtet Jennas Ablenkungsmanöver | besorgt | will in den Wald weiter | wird von Jessey aufgehalten | nimmt Nahia in Empfang | spricht kurz mit Jessey | trägt Nahia zu Nightmare und setzt sie ab | sucht die Pistole und nimmt sie wieder ins Maul | sagt etwas zu Nightmare ]

____________________

____________________
ALONE WITH MY HATE

FIGHTING FOR EVERY IMPORTANT THING OF MY LIFE
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen


 Câine


avatar

BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   Mo Nov 05, 2012 6:32 am

Gedankenversunken trottete Câine durch den Wald. Das Laub raschelte unter seinen großen Pfoten und der Wind strich über sein kurzes, hellbraunes Fell. Wann hatte er wohl das letzte Mal an Thriller und Krimi gedacht? Die beiden Mischlingsrüden waren seine ersten wirklichen Freunde gewesen.

Mit ihrer Hilfe hatte er herausgefunden wer Rat umgebracht hatte. Rat. Auch sie hatte er aus seinem Kopf verbannt. Rat war eine kleine getigerte Katze gewesen durch die seine Besitzer ihn ausgesetzt hatten. Seine Freundin war einmal nicht wie gewohnt zurück in den Bau gekommen, in dem sie gelebt hatten. Zwei Tage später hatte er ihre Leiche gefunden. Als das grausige Bild in seinem Kopf auftauchte, zuckte er zusammen. Der Kopf der Katze lag einige Schritte von ihrem Körper entfernt, die glasigen Augen blickten in den grauen Himmel. Da neben stenden zwei Rüden mit einer undefinierbaren Fellfarbe. Damals hatte Câine sie für Rats Mörder gehalten und Krimi eine große Wunde an der Flanke verbasst. Doch als er erfahren hatte, dass sie den Mörder finden und bestrafen wollten, hatte er sich ihnen angeschlossen.

Ohne es zu merken, hatte der Kampfhund zu rennen begonnen. Die Luft pfiff um seine Ohren und er genoss den kühlen Wind um sich herum. Jetzt würde er sich nicht mehr mit seinen Vergangenheits- Gedanken herumschlagen. Er musste endlich beginnen in der Gegenwart zu leben. Wer nur in der Vergangenheit lebt, wird nie die Zukunft kennenlernen, dachte er.

Aufeinmal bemerkte er etwas. Einen Geruch....woher kannte er ihn.?Dann krachte er in jemanden hinein. Der jemand fiel um und Câine stolperte über ihn. Er stand auf und schüttelte den Staub aus seinem Fell und sah auf den Hund, den er umgerannt hatte.
Oder eher die Hündin.

Es dauerte einige Herzschläge bis er sie erkennte. "My Lady! Es tut mir unednlich leid...Seid ihr in Ordnung?ich dachte nicht das wir uns nach dem Einbruch nocheinmal sehen würden." Jetzt erinnnerte er sich wieder, wie bissig die Bekannte bei ihrem letzten Zusammentreffen gewesen war. Deshalb setzte er sich in einiger Entfernung vor ihr auf den Waldboden und wartete bis die Schäfermixhündin sich aufrappelte.

[denkt-rennt-kracht mit Jenna zusammen-erkennt sie]

____________________

____________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen


 Jenna

Broken Soul
avatar

BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   Mo Nov 05, 2012 7:03 am

Jenna zischte am Wald entlang das Auto dicht auf den Fersen. Es kam näher doch die Hündin
gab nicht auf ihre schlanken, eleganten Beine trugen sie weiter.
Der Wind streifte durch ihr Gesicht und das Auto etfernte sich langsam.
Sie steuerte den Schrottplatz an konnte schon das große, hohe Gitter von weiten sehen
doch das Auto kam wieder näher und Jenna vernahm sofort das Schlittern der Reifen
und das Geschreie der Männer. Doch das war ihr egal sie hatte sich schon öfters Menschen zu Feinden
gemacht doch immer wieder antkam Jenna ihnen. Sie lebte die Freiheit einfach
sie war geschickt im Straßenleben und war geübt darin Menschen auszutricksen.
Jenna hüpfte seitwärts über die Absperrung die den Wald von ihr trennte und das Auto
ließ sie mit lautem quitschen hinter sich. Nun ohne lästiges Auto hinteer sich
rannte sie weiter und entspannte ihr Tempo etwas. Endlich allein dachte sie zufrieden
und drehte ihren Kopf um. Wäre sie ein kleiner Welpe würde sie den Menschen wohl jetz die
zunge raustrecken und triumpfirend mit dem Schweif wackeln.
Plötzlich kroch ein alter Geruch in ihre Nase sie dachte schon es wäre einer der Schrottplatz Streuner
dafür roch das Wesen aber viel zu anders. Jennas Kopf schoss herum doch bevor
sie bremsen konnte flog der hund schon über sie. Was zum knurrte sie als sie hart hinflog.
Da hatte sie sich gerade gefreut den lästigen Zweibeinern entkommen zu sein und
schon lag sie wieder auf dem Boden. Pass doch auf meinte sie und rappelte sich auf.
Ihr Kopf schoss zu dem Fremden der sie mit seltsam noblen Wörtern ansprach.
Soetwas war Jenna schlicht unbekannt! Sie bracuhet kurz eine Weile doch spätestens
als er seinen Satz beendet hatte erkannte sie den Rüden. Er war einer der Köter
von damals die sie befragt hatten und in Jennas Ansicht "Möchtegern Detective" waren.
Ihre Augen öffneten sich kurz etwas doch hatten sie immer noch den leeren blick in ihnen.
Die unangenehmen Erinnerunegn schossen ihr schon wieder durch den Kopf
und die Schäferhund Mix Hündin bekam ein kurzes Dröhnen im Kopf.
So langsam zweifelte sie wirklich daran das es gut war zu den Schienen zu kommen.

(knallt mit Kain zusammen/ erinnert sich)

____________________

____________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen


 Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: 1. Kapitel: Ruhe in Fetzen   

Nach oben Nach unten
 

1. Kapitel: Ruhe in Fetzen

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 

 Ähnliche Themen

-
» . BSG-Urteil zur Einkommensanrechnung bei Leistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel SGB XII (B 8 SO 8/12 R; Rz. 25)
» er hat sich gestern getrennt,nachdem ich nachgefragt habe..
» Der Teufel in ihm
» Ich war ein mega A.... und Vollidiot
» Habe viel Mist gebaut! Wie bekomme ich ihn trotzdem zurück?
Seite 2 von 4Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4  Weiter

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
 :: Archive Roleplaygame | Strategy | Searched-
Gehe zu:  
DESIGNED BY ICEWOLF DESIGNS 2012