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 Nightmare; I am your Shadow, I am the Night (aus der Sicht von Henry Markson)

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 Nightmare

A Shadow in the Night
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BeitragThema: Nightmare; I am your Shadow, I am the Night (aus der Sicht von Henry Markson)   Fr Jul 20, 2012 10:00 am





***

NAME:
Wie ihr Name ist? Sie hat keinen richtigen. Die meisten nennen sie Nightmare, Albtraum. Kein schöner Name, was? Aber ihr Leben ist wohl ein Albtraum...

TITEL:
Titel? Was wollen Sie jetzt mit einem Titel? Keine Ahung, ob sie einen hat... was kann man denn als Titel nutzen. Vielleicht der Satz, der sie oft begleitet. "I am your Shadow, I am the night" Der Satz geht eigentlich noch weiter, aber wen interessiert das?

ALTER:
Wie alt sie genau ist, weiß niemand. Aber ich schätze ihr Alter auf etwa acht Jahre. Acht harte, grausame Jahre, die sie sich nun schon durchs Leben schlägt.

GESCHLECHT:
Was soll denn jetzt der Schwachsinn? Kann man sich das denn nicht denken? Es heißt doch die Nightmare, nicht der; irgendwied sollte doch klar sein, dass sie eine Hündin ist.

RASSE:
Nein, sie gehört keiner Rasse an. Ja, eine Mischung aus allen Möglichen. Woher soll ich wissen, was da alles drin ist? Naja, wahrscheinlich ein Labrador, aber mehr weiß ich nicht.

KRANKHEITEN & ALLERGIEN:
Krankheiten hat sie meines Wissens nach keine. Sie ist kerngesund, glaube ich jedenfalls.




Du fragst nach der alten Nighmare? Wie sie aussieht? Na, hast du sie denn nicht selbst schon mal gesehen? Nun gut, sie ist eine relativ kleine, dürre Hündin mit schwarzen Fell und braunen Augen, die immer traurig in die Welt schauen. In ihnen ist kein Glanz, wie in ihrem Fell auch. Es ist stumpf und glanzlos. Und dürr ist die Kleine, das sag ich Ihnen. So dürr ist kaum ein Hund hier. Daran erkennt man sie am besten. Naja, und dann hat sie noch so lange Hängeohren, Sie wissen doch, was ich meine. Die hängen da halt so runter. Irgendwie erinnert sie einen leicht an einen Labrador. Wer weiß, vielleicht war irgendeiner von ihren Vorfahren einer. Oder ein Teil ihrer Eltern. Das weiß hier niemand. So, das müsste reichen. Ich muss wieder an die Arbeit zurück. Wenn Sie weitere Fragen haben, kommen sie ruhig wieder zu mir.
Gespräch mit Henry Markson

GROEßE:
Hmmm.... wie groß sie wohl ist. Ich tippe auf nen halben Meter. Vielleicht etwas dadrüber, aber dann nicht viel.

GEWICHT:
Ihr Gewicht?! Ich habe sie noch nie auf eine Wage gesetzt, warum sollte ich auch? Aber sie muss ein Fliegengewicht sein. Auf jedenfall unter dreizig Kilo...

BESONDERHEITEN:
Besonderheiten? Nennen wir es mal "Erkennungsmerkmale"... da wären ihre braunen Augen. Sie spiegeln praktisch ihr ganzes Leben wieder und sind so unsagbar traurig. Naja, und dann vielleicht auch noch, dass sie so richtig dünn ist und ihr Fell so glanzlos und matt.



Sie schon wieder? Wollen Sie wieder etwas über diesen Albtraum erfahren? Ja? Ok. Setzen Sie sich erstmal. Eine Zigarre gefälligt? Nein? Ist auch gut. Also, kommen wir zum Thema. Was wollen Sie denn genau wissen? Wie ihr Charakter ist? Phu, das ist eine schwierige Frage. Ich würde sagen, sie sieht keinen Sinn mehr im Leben. Für sie wäre der Tod die Erlösung, die Kleine tut mir echt leid. Nach außen scheint sie immer sehr hart, kalt und als ob ihr die Leiden oder Probleme anderer egal seien, doch tief im inneren ist sie ein wahrer Schatz. Sie könnte niemanden die Hilfe ausschlagen und ihr tut es immer sehr weh, wenn andere leiden. Woher ich das wissen will? Na hören Sie mal, ich kenne diese Hündin schon seit vielen Jahren! Wenn Sie mir nicht glauben, dann fragen Sie doch jemand anderen. Ich bezweifle nur, dass die mehr wissen als ich. Den anderen ist die Dame doch wurschtpiepegal. Bleiben Sie doch? Na gut, aber noch ein so ein Kommentar und ich habe genug! Nun drängen Sie doch nicht so, ich mach ja schon weiter. Ich finde, der Name Albtraum ist ganz falsch. Sie ist wirklich ganz toll, wenn denn einmal ihre harte Schale zerbrochen wurde. Sie ist sehr schmerzunempfindlich und vielleicht auch etwas stolz.

VORLIEBEN & ABNEIGUNGEN:
Sie liebt die Ruhe und Essen. Wirklich. Und wenn das Leben mal problemlos verläuft, was allerdings meines Wissens nach noch nie der Fall war. Die Zahl der Abneigungen ist glaube ich viel länger, aber ich werde mich auf ein paar begrenzen... sie hat eine starke Abneigung gegen Tierfänger. Sie nahmen ihr viel und auch sie war einmal in ihren Fängen. Aber auch die Stadt kann sie nicht leiden. Warum sie dann doch hier ist? Die Antwort können sie sich doch selber geben! Naja, und dann wären da noch die Hunde von reichen Besitzern, verständlicher Weise.

STAEKREN & SCHWAECHEN
Ihre Stärken beruhen allesamt auf ihre Überlebenskünste. Sie ist sehr geschickt und schon mancher Tierfänger verzweifelte bei dem Versuch, sie einzufangen. Außerdem kann sie gut

AENGSTE:
Sie hat panische Angst davor, eingefangen zu werden.



Vergangenheit? Ja, die hat die Kleine bestimmt. Leider nur weiß niemand genau, was sie erlebt hat. Die einen sagen dies, die anderen sagen jenes. Aber das dürfen Sie nicht alles glauben. Die Menschen erzählen viel, und das meiste ist reiner Schwachsinn, leider. Ich aber habe Nightmare schon seit langer Zeit beobachtet und ihren Weg verfolgt. Aber dies leider nicht von Welpe an. Unsere erste Begegnung werd ich nie vergessen. Sie war noch sehr, sehr jung. Ich überraschte sie dabei, als sie meinen Müll durchwühlte. Sind Sie verwundert? Na, was haben Sie denn sonst erwartet? Irgendwas aktionreiches? Oder romantisches? Nein, in ihrem Leben ist nichts romantisch. Hören Sie mit die Geschnuzle aus. Darf ich nun fort fahren? ... Ok, Sie haben ja eigentlich Recht. Es war nicht nur das herumwühlen in meinen Müll. Aber ich erzähle es Ihnen lieber der Reihe nach. Sonst stellen Sie am Ende noch irgendwelche hirnlosen Fragen. Also, ich kam gerade aus dem Urlaub. Es war...warten Sie...ah ja, ein Uhr nachts. Ich kam mit dem Taxi, lies mich aber am Anfang der Straße, in der ich wohne, absetzen. Ich hörte rein gar nichts. Sie war sehr geschickt und machte kaum Lärm. Aber sie warf auch nicht den Eimer um, wie man es sonst von Streunern gewohnt ist. Nein, sie war nahezu darauf erpicht, ihre Arbeit so leise wie möglich zu erledigen und stellte sich sehr geschickt dabei an. Als ich sie entdeckte, zog sie gerade eine leere Tüte heraus und sog den Geruch ein. In der Tüte hatte ich ein Hähnchen aufbewahrt. Das roch sie nun bestimmt. Aber im selben Atemzug schien sie auch mich registriert zu haben. Oder gehört. Wer weiß? Ich war jedenfalls sehr leise. Naja, darüber kann man sich streiten. Ich verharrte Regungslos und sie verharrte bewegungslos. Wie hypnotisiert starrte ich sie an. Es war praktisch Liebe auf den ersten Blick, aber leider nur meinerseits. In ihren Augen war viel zu lesen. Der Hunger, die Angst und die Pein. Dann wante sie sich ab und floh. Noch lang verfolgte ich ihre schattenhafte Gestalt mit den Augen, die schnell in der Finsternis verschwand. Schließlich begann ich zu frösteln und zog mich ins Haus zurück. Dort ging ich sofort zum Kühlschrank und angelte etwas Käse, Wurst und Brot hervor. Das legte ich schließlich fein säuberlich neben die Mülltonne und verbarg mich hinter der Glasscheibe in der Küche. Ich wollte sie noch einmal sehen. Nur noch einmal. Und sie kam zurück. Aber erst Stunden später. Ich wäre fast eingenickt, als ich draußen plötzlich eine schattenhafte Bewegung wahr nahm. Ich erkannte sie sofort wieder. Vorsichtig pirschte sie zur Mülltonne. Als sie dort das Essen entdeckte, blieb sie zuerst überrascht stehen. Dann wanderte ihr Blick prüfend umher. Nur zaghaft näherte sie sich dem Fressen und untersuchte es sorgfältig. Nach einer haben Stunde hob sie es langsam hoch und zog sich wieder zurück. (Rest folgt)

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Ich habe so eine Sehnsucht zu sterben, denn es wäre kein Verderben. Kaum einer würd mich vermissen, ich fühle mich so innerlich zerrissen. Hass und Liebe sich umarmen, es hat keinerlei Erbarmen.
Ich hasse meine Suizidgedanken,
die ich habe Erlebten zu verdanken.
Ich will nicht mehr sein am Leben,
denn es ist nicht zum Erstreben.
Ich wünschte ich könnte ganz tief schneiden,
dann würd ich nicht mehr leiden.

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